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Der Geist ist wie ein Glas voller Schlamm und Wasser. Wenn man darin rührt, wird das Wasser trüb. Lässt man es aber ruhen, dann wird es wieder klar. Tun Sie einen Moment lang nichts, lassen Sie den Geist ruhen und beobachten Sie nur Ihre Gedanken. Das können Sie mit Hilfe von Meditation tun, denn Meditation ist die beste Methode, um den Geist in Ruhe zu lassen. Es entstehen Gegenwärtigkeit, Fokus und Klarheit in Ihrem Kopf.

Es gibt zahlreiche, oft gute Methoden aus diversen spirituellen und psychologischen Denkrichtungen, um an der eigenen Glücksfähigkeit zu arbeiten und zu mehr Leichtigkeit im Leben zu gelangen. Aus eigener Erfahrung weiß ich, wie schwierig es für Anfänger ist, aus diesem enorm großen Angebot eine Auswahl zu treffen. Deshalb habe ich mein Buch geschrieben, „Glück auf Rezept, Fitness für den Geist“ . Mit diesem Buch wählen Sie keine einzelne, spezifische Methode, die mit einer komplexen Tradition oder Weltsicht verbunden ist, sondern mein Angebot besteht in einer Methode, die sowohl universell als auch frei ist. Die erste Übung im Buch erlaubt Ihnen selbst zu erfahren, dass sich sowohl bewusst als auch unbewusst allerlei Dinge in Ihrem Kopf abspielen. Wenn dies unbemerkt bleibt, kann es viel Kummer verursachen. So können Erschöpfung, Konzentrationsverlust, Fehlverhalten, sogar Konflikte, Angst, Depression, Aggression und noch vieles mehr entstehen.

Die unbeobachteten Gedanken verselbstständigen sich und wachsen sich zu allerlei Ungeheuern aus, oder aber sie stiften Verwirrung und richten in Ihnen ein Chaos an, während Sie sich darüber wundern, dass Ihnen Dinge aus der Hand gleiten oder eben nicht gelingen. Durch die Bewusstwerdung aller ungefragt auftauchenden Aktivitäten im Kopf bekommen Sie die Chance, daran zu arbeiten.

Sie gewinnen die Einsicht: Sie sind nicht Ihre Gedanken!

Sie haben Ihr Bewusstsein von Ihren Gedankengängen sozusagen getrennt. Dieser Vorgang der Trennung hat Ihnen eine völlig neue Erfahrung zugespielt: Sie sind nicht Ihre Gedanken und Emotionen, sondern Sie haben Gedanken und Emotionen. Wenn Sie beispielsweise unter der Dusche stehen, werden Sie nass. Jedoch sind nicht Sie selbst das Wasser. Sobald Sie sich abtrocknen, endet das Nass-Sein. Und diese Unterscheidung zwischen einerseits Ihrem Bewusstsein und andererseits Ihren Gedanken und Emotionen führt zu weitreichenden Konsequenzen: Sie müssen sich gar nicht mit Ihren Gedanken und Emotionen identifizieren. Und Sie müssen sich schon gar nicht Ihren Gedanken und Emotionen fügen. Das ist eine gute Nachricht, finden Sie nicht?

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