Wir führen ein Leben in Wohlstand und Frieden, mit Rentenanspruch, Krankenversicherung und sonstigen sozialen Leistungen. Warum sind wir Menschen im Westen dennoch so unzufrieden, so unglücklich, so unleidlich?

Es war drei Uhr in der Früh. Ich wachte schweißgebadet aus einem Traum auf. Nein, nein, so kann es nicht weitergehen, dachte ich. Mein Herz raste noch immer. Die Bedrohung war so real gewesen, real und Teil meines damaligen Lebens.

Christine Weissbarth, Yoga-Lehrerin in München, über ihren spirituellen Weg und warum ihr Tag mit ,Bett-Yoga‘ beginnt.

Als der indische Zen-Patriarch Bodhidharma im 6. Jh. nach China kam, suchte ihn Kaiser Wu auf und fragte ihn: „Was ist die Essenz des Buddhismus?"
Bodhidharma antwortete: „Offene Weite, nichts von heilig." Zen ist ‚nichts Besonderes'. Also wozu das Ganze?

Der lange Weg zu einer liebevollen und mitfühlenden Geistes haltung kann verschiedene Stationen durchlaufen – doch wer sucht, findet. Wie ich mein Herz öffnen lernte.

Aus dem Alltag aussteigen und zur Ruhe kommen: Ein Vipassana-Retreat bringt Herausforderungen mit sich. Ein persönlicher Erfahrungsbericht - Zuckerbrot und Peitsche.

Es war an meinem Geburtstag vor einigen Jahren. Ein Freund lud mich ein, ihn zu treffen. Der Treffpunkt war nicht in einem Kaffeehaus, nicht in einem Teehaus, nicht in einem Restaurant, sondern auf einer Wiese in einem Park der Wiener Innenstadt.

Das Sanskrit-Wort maitrī (Pali: metta) heißt wörtlich ‚Freundschaft', auch ‚Freundlichkeit, Wohlwollen, Liebe'. Maitrī als Qualität von Yoga ist die emotionale Seite der zuvor beschriebenen Aspekte Prajñā und Smŗti, denn Erkenntnis ohne Freundlichkeit bleibt herzlos und Freundschaft ohne Verständnis oberflächlich – genau dasselbe gilt für Achtsamkeit.

Percy Shakti Johannsen war einst ein erfolgreicher Produktionsleiter bei MTV. Dann kam das Burnout. Heute ist er Yoga-Lehrer. Das hat ihn gerettet, sagt er. 

Ich bin im Februar 1945 während eines Bombenangriffs in Ptuj in Slowenien geboren. Meine Mutter war Slowenin, mein Vater Österreicher und obwohl er Widerstandskämpfer war (ich bin heute noch stolz auf ihn), gehörte er zu Kriegsende in Slowenien zu den Feinden. Meine Mutter und ich hatten Glück, irgendwie kamen wir in den letzten Zug, der von Marburg nach Graz fuhr, und entgingen so dem Gefangenenlager in Pragersko, in das fast alle Frauen, die mit ‚Deutschen‘ Kinder hatten, eingeliefert wurden – alle sind dort umgekommen.

Die 50. Kolumne - Das Aha-Erlebnis. Es passiert beim Autofahren, unter der Dusche oder beim Warten an der Kasse – überall kann es uns treffen. Mich erreichte es kürzlich völlig unvorbereitet bei einem Spaziergang mit Freunden.

Am Beginn der unleugbaren Erfolgsgeschichte des NLP stehen entsprechend dem Gründungsmythos der Professor für Sprachwissenschaft John Grinder sowie der Psychologe und Computerfachmann Richard Bandler. Im Kalifornien der 1970er Jahre sollten die zwei weitreichende Beobachtungen zur Wirksamkeit psychotherapeutischer Interventionen anstellen.

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Ein Besuch im Krankenhaus ist nicht immer einfach. Kann die buddhistische Meditation im Umgang mit einem geliebten kranken Menschen helfen? Als ich das Krankenhaus durch die große Drehtür betrat, fiel mir ein junges Paar auf, das im selben Moment die Klinik verließ. Ein entzückendes Neugeborenes schlief im Arm des stolzen Vaters. Meditieren auf der Intensivstation.

Ajahn Brahm, als Peter Betts 1951 in London geboren, zählt zu den bekanntesten westlichen Theravada-Mönchen der Gegenwart. Als Abt eines australischen Klosters, Meditationslehrer und Autor besuchte er auch Deutschland. Paul Köppler traf den eigenwilligen Lehrer und sprach mit ihm über Meditation, Achtsamkeit im Alltag und wie wir mit ‚nervenden' Mitmenschen umgehen können.

Wie in vielen Bereichen des Lebens gibt es auch beim Meditieren kein eindeutiges ‚Richtig‘, aber viel ‚Falsch‘. Meine – nicht abgeschickte – E-Mail an einen Freund beschäftigt sich mit der Antwort auf seine in einer E-Mail gestellte Frage: „Wie meditiere ich richtig?“

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Der buddhistische Lehrer Sogyal Lakar ist mit schweren Missbrauchsvorwürfen konfrontiert. Buddhisten rund um den Globus sind fassungslos. Wenn Gurus Macht ausnutzen.

Wenn Reiche mit Armen teilten, würden sich neue Möglichkeiten eröffnen. Buddha sah darin eine Befreiung von Leid. Das bedingungslose Grundeinkommen könnte ein Weg dorthin sein.

Sich des Menschseins wieder bewusst werden - Jean Ziegler kam zur Präsentation seines neuen Films ‚Der Optimismus des Willens‘ nach Wien. Ein Gespräch über den Finanzmarkt, seine Opfer und die Chance auf Veränderung.

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