Momentan regnet es neue Begrifflichkeiten, was vielleicht damit zusammenhängt, dass ich wieder mehr Zeit zum Lesen finde. Und interessanterweise lese ich immer das, was eine Entsprechung in meinem Leben findet. Es lebe die Krise!

Wie sind Sie zum Buddhismus gekommen? In dieser Bilderserie stellen wir 10 Menschen vor und erzählen wie sie den Buddhismus für sich entdeckt haben.

All-ein-Sein im Alleinsein - Meine älteste Freundin wird Oma. Wir waren 16, als wir uns im Bus zur Schule und Arbeit kennengelernt haben. Damals hatte sie mehr als ich die Sehnsucht nach Leben in ihren Augen – meine waren so verschlafen, dass ich sie mehr hörte als sah.

Seit mehr als 35 Jahren meditiert er, um ruhiger zu werden. Als Meditationslehrer versucht er auch seinen Schülern Ruhe und Gelassenheit näher zu bringen. Im Rahmen der ORF - Sendung "Religionen der Welt" bekommen wir einen kurzen Einblick in die Weisheiten von Peter Riedl.

Was ist eigentlich der Autopilot - Autopilot ist ein ganz zentraler Begriff in der Achtsamkeit. Wir kennen den Begriff aus dem Verkehr, wo das Auto sich ganz von alleine steuern kann, ohne daß der Mensch bewusst eingreifen muss.

Wie sind Sie zum Buddhismus gekommen? In dieser Bilderserie stellen wir 10 Menschen vor und erzählen wie sie den Buddhismus für sich entdeckt haben.

Was ich an meinem Beruf besonders schätze, ist, dass ich immer wieder lernen darf. Über Zusammenhänge, Menschen, Themen, mit denen sich meine Interessenslage bislang wenig bis gar nicht überschnitten hat. Und dann gibt es da auch noch neue Begrifflichkeiten.

Wie sind Sie zum Buddhismus gekommen? In dieser Bilderserie stellen wir 10 Menschen vor und erzählen wie sie den Buddhismus für sich entdeckt haben.

Gehen, ohne anzukommen. Gehen, bewusst, im Gehen ankommen, im Gehen unbehaust sein, im Gehen still sein. Die uralte Sehnsucht stillen, einfach zu sein. Gehen als Gebet.

Das Spiegelgesetz ist die Bezeichnung für ein universelles Prinzip, welches besagt, dass alles, was in dem anderen Menschen ist, letztlich auch in uns ist, der andere ein verbundener, ein spiegelhafter Teil von uns ist. Verbunden zu sein bedeutet auch, in jedem Gefühl mit anderen verbunden zu sein. Der andere spiegelt uns immer, ob wir bewusst in der Liebe oder unbewusst in der Ablehnung (Angst) sind.

Ich liebe es, wenn ich in der Früh bei meinem Schlafzimmerfenster raus schaue und mit Hildegard von Bingens Grünkraft in die Augen springt. Der Sommer ist jedes Jahr etwas ganz Besonderes, wenn auch mit einer Umstellung der täglichen Abläufe verbunden. Das ist auch Wandel, dieses Mal jener der Natur.

Fokus, Präsenz - im Augenblick sein - alle drei sind ein Synonym dafür, daß ich voll und ganz bei der Sache bin, die ich gerade mache. Die Illustration zeigt ein Lebensgefühl, das uns leider viel zu vertraut ist. Wir sind meist einfach nicht bei der Sache, die wir gerade machen, sondern in Gedanken ganz woanders. Die Sache mit dem Fokus.

Schenk' mir reinen Wein ein, sagt man. Wieso eigentlich nicht 'reines Wasser'? Ist das eine Anspielung auf echte Gastfreundschaft, bei der nur das Beste geteilt wird?

Wege aus dem Hamsterrad - Der Tag bietet Inspirationen und Übungen für mehr Gelassenheit am Arbeitsplatz, die sich praktisch in den Arbeitsalltag einbauen lassen, ohne daß man die Struktur seiner Arbeit dafür ändern muss.

Wie sind Sie zum Buddhismus gekommen? In dieser Bilderserie stellen wir 10 Menschen vor und erzählen wie sie den Buddhismus für sich entdeckt haben.

Gleichgewicht - Angst ist eigentlich gut. Stress ist auch gut. Viele Dinge sind "eigentlich" gut, die wir am liebsten nicht haben wollen. Aber wenn sie so gut sind, warum können wir sie oft nicht als gut erkennen?

Mit der Frage bleiben - Je mehr Stress wir haben, desto schneller müssen wir auf Dinge Antworten finden. Das führt dazu daß wir in der Geschwindigkeit meist die Antworten finden, die wir immer haben - aus Gewohnheit.

Ich glaube daran: Wenn wir gegenwärtig sind, sind wir im Raum der Ewigkeit, sind wir im Tempel. Nur: Unter manchen Umständen ist es schwerer, gegenwärtig zu sein und zu bleiben als unter anderen. Der Tempel ist überall.

"Wir sind unsere Beziehungen" ist ein Satz, der mich seit einiger Zeit begleitet. Genauso wie der Satz: "Wir sind fähig zu lieben, weil wir geliebt wurden."

Buddha, Demokratie und die Inspiration - Begeistert sitze ich im Thalys-Zug Köln-Paris, weil sich gerade eine ebenfalls ältere Frau neben mich gesetzt hat und wir im Nu miteinander ins Gespräch kamen: Wir freuen uns so sehr über das hervorragende Wahlergebnis der Partei DIE GRÜNEN.

Wenn ich unerwartet die letzten beiden Karten für eine Lesung bekomme, bedeutet das Glück für mich. Andere brauchen da wesentlich mehr, habe ich feststellen müssen. Nicht gerne, aber an manchen Tagen überschattet eine Angelegenheit sämtliche Nachrichtenkanäle, aus denen mir dann ein Schwall von Paralleluniversen entgegen schwappt.

Das Leben hatscht, es hinkt. Selbst zig Yogastunden, zig Bücher, Podcasts oder Kurse rund um das fragile Konstrukt „Persönlichkeit“ ändern nichts daran, dass wir auf Wegen des Erschaffens auch mal scheitern –genauso wie in unserem Dasein als menschliche Wesen.

Wie XR mein Herz berührt - Seit einigen Wochen bin ich Montag Abends in der Ortsgruppe Bonn der Extinction Rebellen. Die internationale Bewegung nennt sich „Extinction Rebellion“, abgekürzt „XR“, und diejenigen, die sich angesprochen fühlen und sich auf die gemeinsame Grundlage von Richtlinien und Forderungen an die jeweiligen Regierungen berufen, sind angehalten bzw. eingeladen, Ortsgruppen zu gründen.

Ein Buch, das mich wirklich sehr beeindruckt hat, stammt von keinem spirituellen Meister, sondern ist das Werk des amerikanischen Philosophen Stanley Cavell, der den Philosophen Ludwig Wittgenstein und den Lyriker Shakespeare liebt und den vermutlich kaum jemand als ‚erleuchtet‘ betrachten würde. Mein Spirituelles Lieblingsbuch: Der Anspruch der Vernunft.

Der Bogen des Lebens - Soeben las ich einen Text, eine persönlich erlebte Geschichte, von Eve Myonen Marko, einer bekannten Zen-Meisterin, die ihren schwer kranken Mann Bernie Tetsugen Glassman vor genau einem halben Jahr verloren hat.

Wer ständig Respekt erwartet, der wartet viel. Respekt ist eine beständige Erfahrung mit Respektlosigkeit. Die wenigsten erweisen der Existenz der Respektlosigkeit ihren Respekt oder ihre Achtsamkeit. 

Ein Geburtstag ist vielleicht nur bedingt der richtige Zeitpunkt dafür, ein Ding nach dem anderen zu machen. Denn gerade wenn sich auf verschiedenen Kanälen die Gratulanten einstellen, ist es hart, die Wünsche eben nicht in Empfang zu nehmen.

Innehalten, zu sich kommen, den Atem wahrnehmen, den Körper wahrnehmen, nicht gleich reagieren, wenn wir verletzt sind. Erst wieder zu uns zurückfinden. Erst wieder mit uns in Beziehung gehen.

„Das Leben ist eine hatscherte Angelegenheit“, schreibt Eva Karel in ihrem Buch „Om, Oida!“. Das Leben hatscht, es hinkt. Selbst zig Yogastunden, zig Bücher, Podcasts oder Kurse rund um das fragile Konstrukt „Persönlichkeit“ ändern nichts daran, dass wir auf Wegen des Erschaffens auch mal scheitern –genauso wie in unserem Dasein als menschliche Wesen. 

Es wäre jetzt ein einfaches, angesichts der bevorstehenden Walpurgisnacht an meine Zeilen von letzter Woche anzuschließen. Doch mehr als meine Steinspirale neu zu legen, werde ich wohl nicht tun. Der nächste Blocksberg ist mir einfach zu weit weg.

Alles ist immer gleichzeitig da. Aus der Fülle wird nacheinander jeweils das wahrgenommen, was der jeweilige Rahmen der aktuellen Situation bedingt. So sind wir immer in Bewegung. Ist Wirklichkeit immer anders, immer vorläufig. 

Letztens habe ich gehört, dass ich die Ausstrahlung einer Hexe habe. Nicht, dass das zum ersten Mal an mich heran getragen wurde – in dieser positiven, so ganz und gar entdämonisierten Art hat mich das glücklich gemacht. Und ich weiß auch, woher das kommt.

„Womit habe ich das verdient?“, fragen sich oftmals viele Menschen, die glauben Gutmenschen zu sein. In Wahrheit lehnen sie unglaublich viel im Außen ab und glauben tatsächlich, dass ihre Fülle der Ablehnung etwas Gutes sei.

Kennen Sie Julia Camerons „Weg des Künstlers“? Vor mehr als 20 Jahren hat sich dieser vor mir ausgebreitet, und es ist interessant, wie lange das nachhallt. Und wie leicht sich gewissen Teile daraus immer wieder neu erleben lassen, ohne ihre Gültigkeit zu verlieren.

Bedingungslose Liebe ist gänzlich allumfassend. Sie beinhaltet auch die bewusste Achtung all der Menschen, die wir als respektlos, unachtsam, unfreundlich oder unhöflich bewerten und ablehnen.

Ich komme mir derzeit etwas retardiert vor. Während andere die Adventzeit genutzt haben, um sich zurück zu ziehen, ist das Bedürfnis bei mir erst jetzt entstanden. Da habe ich wohl von etwas die Nase voll.

Was jedeR Schreibende weiss: Die erste Stufe besteht darin, überhaupt zu schreiben. Unsere Seele, unser Höheres Selbst, weiss meist, dass etwas ansteht, etwas aus uns heraus geschrieben werden will, was uns nicht freut. Wieder ins Lot kommen.

Grundsätzlich halte ich das Internet für einen Segen. Dass ich das mache, was ich mache, ist ausschließlich diesem Segen zu verdanken. Und dass Sie das lesen können, ist ebenfalls eine Konsequenz davon. Doch manchmal bringt es mich auch zum Nachdenken.

Entscheidungen sind immer wieder schwer zu treffen – egal, ob kleine oder große Entscheidungen. Es ist nicht leicht, sich zu orientieren, ob man mit einer Entscheidung wirklich in Einklang ist. Werde, der du bist - Entscheidungen achtsam treffen.

Liebe ist das, was das Universum zusammen hält. Ich lesen diesen Satz, weil er mich anspringt, wie in junger Hund, in dem Buch: „Der Weg des Herzens“ von Ram Dass. Ja, natürlich ist es so, man weiss es, man fühlt es, aber nur wenige sagen es.

Früher, als ich noch inmitten der Dreitausender wohnte, habe ich Bücher gefressen. Klar, das Alternativangebot war ziemlich überschaubar, und auch wenn meine Eltern sich um eine Horizonterweiterung bemühten, waren Bücher doch noch einmal eine ganz andere Liga.

Regelschmerzen, PMS, Stimmungsschwankungen – viele Frauen haben mit diesen oder gar größeren Problemen in ihrem Zyklus zu kämpfen. Aber was hilft bei Menstruationsbeschwerden? Was tut Frau gut? Und welche Rolle spielen hier Ernährung, Yoga und Achtsamkeit?

Fühle, wo Emotionen hochkochen, wo Dein Misstrauen Dich plagt. Was hochkocht, da kannst Du nicht mehr auf Sparflamme laufen. Dann kocht auch Dein Mitgefühl für die Gefühle hoch, die Du bislang nicht wolltest. Ängste gehören zu den ungeliebten Emotionen dazu.

Jetzt habe ich es wieder gelesen: Eine aktuelle Studie zu Frauen und Führung besagt, dass der Mangel an Kinderbetreuungsplätzen das größte Hindernis dafür ist, dass Frauen ihr volles Potenzial ausschöpfen können. Als hätten diese Kinder keine Väter!

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