Leben

Indem wir uns unseren Ängsten stellen, können wir uns langsam von ihnen befreien und einen klareren Blick auf die Wirklichkeit bekommen. Viele Menschen haben heute Angst, obwohl keine unmittelbare und direkte Gefahr besteht.


Der deutsche Soziologe Heinz Bude hat mit seinem Buch ‚Gesellschaft der Angst‘ den Nagel auf den Kopf getroffen: Ob vor Überfremdung, dem islamistischen Terror, dem sozialen Abstieg oder vor der Zukunft, „in modernen Gesellschaften ist Angst ein Thema, das alle angeht. Angst kennt keine sozialen Grenzen“, schreibt Bude. Jeder habe Angst vor irgendetwas. „Angst ist der Ausdruck für einen Gesellschaftszustand mit schwankendem Boden.“ Der Soziologe spricht auch von einer ‚verstörenden Ungewissheit‘. Doch woher kommen all die Ängste? Ein Grund liegt laut Bude darin, dass viele Menschen unter Optimierungsdruck stünden. Sie folgen nicht mehr ihrem inneren Kompass, sondern vergleichen sich mit den anderen und fragen sich: Was habe ich nicht, was die anderen haben? Wie stehe ich da, wenn ich die anderen anschaue? Der Vergleich mit dem Mitmenschen ‚entscheidet über die eigene Stimmung in der Welt‘, so Bude. Das Ich orientiere sich an den anderen und komme ins Schleudern, wenn es glaubt, nicht mehr mithalten zu können. Die Menschen hätten Angst, als ‚Einzelne auszurutschen, das Gleichgewicht zu verlieren und im freien Fall ohne den Schirm eines haltenden Milieus abzustürzen‘. Die Angst vor dem Versagen und vor dem Nicht-mithalten-Können ist laut Bude deswegen so groß, weil in unserer Gesellschaft die Verliererkulturen abhandengekommen seien.

 

Eine solidarische und mitfühlende Gesellschaft kann den Menschen tiefsitzende Ängste nehmen.

 

Das Buch von Heinz Bude ist aus mehreren Gründen bemerkenswert. Zum einen ist es ein Appell, sich nicht ständig ängstlich mit anderen Menschen zu vergleichen, sondern an der Entwicklung der eigenen Persönlichkeit zu arbeiten. Gleichzeitig zeigt Bude auf, dass eine solidarische und mitfühlende Gesellschaft den Menschen tiefsitzende Ängste nehmen kann. So soll jeder die Gewissheit haben, dass er im Falle des Scheiterns und in einer Notlage aufgefangen wird. Passiert das nicht oder zu wenig, kann sich ein Teufelskreis entwickeln. Ein Teil der Verlierer wird unter Umständen anfällig für Populisten, die Hass und Ängste vor dem Fremden schüren. Für die vermeintlich Fremden wird es dann noch schwieriger, sich zu integrieren. Eine versäumte Integrationspolitik hat unter Umständen schwerwiegende Folgen. Die an den Rand Gedrängten können im schlimmsten Fall einen mörderischen Hass entwickeln. Der Schriftsteller Hans Magnus Enzensberger schrieb nach den Terroranschlägen in New York vom 11. September 2001 einen Essay mit dem Titel ‚Der radikale Verlierer‘. Dieser ‚wird unsichtbar, hütet sein Phantasma, sammelt seine Energie und wartet auf seine Stunde‘. Oft seien ein Zusammenschluss mit anderen Ausgestoßenen und ein ideologischer Zünder notwendig, der den radikalen Verlierer zur Explosion bringe. Dabei sei es ‚gleichgültig, ob es sich um religiöse oder politische Doktrinen handelt, um nationalistische, kommunistische, rassistische Dogmen – jede noch so bornierte Art von Sektierertum ist in der Lage, die latente Energie des radikalen Verlierers zu mobilisieren‘, schreibt Enzensberger. Ziel der Terroristen sei es, weltweit möglichst viel Angst und Schrecken zu erzeugen. „Geschult durch Fernsehen, Computertechnik, Internet und Reklame, erreicht der islamistische Terror höhere Einschaltquoten als jede Fußballweltmeisterschaft. Die Massaker, auf die es ihm ankommt, inszeniert er als gelehriger Schüler Hollywoods nach dem Vorbild des Katastrophenfilms“, so Enzensberger. Und so kommt es, dass sich die Menschen nach jedem Terroranschlag ängstlich fragen: Kann es das nächste Mal auch mich treffen? Muss ich in der U-Bahn, im Bus oder im Restaurant wachsam sein und nach verdächtigen Menschen Ausschau halten? Soll ich Menschenansammlungen meiden?

Für den Umgang mit der Terrorangst gibt es viele Möglichkeiten, etwa zusätzliche Grenzen aufbauen, die Überwachung verstärken, Freiheitsrechte einschränken oder schnell Vergeltung üben. Der Dalai Lama empfiehlt hier einen anderen Weg. In dem Buch ‚Glücksregeln für den Alltag‘, das in Zusammenarbeit mit dem amerikanischen Psychiater Howard C. Cutler entstanden ist, rät das geistliche Oberhaupt der Tibeter, sich zunächst mit den unterschiedlichen Kategorien der Angst auseinanderzusetzen. Denn es gibt realistische und unrealistische Ängste. Bei realistischen Ängsten handelt es sich um Ängste, die begründet seien – also wenn ‚es tatsächlich eine Bedrohung oder Gefahr gibt‘, so der Dalai Lama. Die angemessene Antwort auf diese berechtigte Art von Angst sei, ‚Vorsicht walten zu lassen und so gut es geht aktive Maßnahmen zu ergreifen, um sich bestmöglich zu schützen‘.

 

Eine versäumte Integrationspolitik hat unter Umständen schwerwiegende Folgen.

 

Anders sehe die Situation bei unrealistischen oder übertriebenen Ängsten aus. „Diese Ängste beruhen auf Übertreibungen, mentalen Projektionen und falschen Überzeugungen, die durchaus weit verbreitet sein können“, betont der Dalai Lama. Es gehe darum, ‚den Punkt zu erkennen, ab wo eine begründete Angst zu einer unbegründeten Angst wird, den Punkt also, ab wo unsere emotionalen Reaktionen keine angemessenen Reaktionen auf die Gefahr mehr sind, sondern anfangen, exzessiv und kontraproduktiv zu sein‘. Somit solle man bei jeder Angst prüfen, wie groß die Gefahr tatsächlich sei. „Auch wenn eine tatsächliche Bedrohung durch terroristische Gewaltakte vorhanden ist, kann es sein, dass Sie beim genaueren Hinsehen feststellen, dass in der Gegend, in der Sie wohnen, die Bedrohung viel weniger akut ist und dass nicht im ganzen Land der gleiche Bedrohungsgrad herrscht“, sagt der Dalai Lama.

Die Unterscheidung zwischen realistischen und weniger realistischen Ängsten ist nicht einfach. Denn Angst kann zu einer Einengung des Denkens führen und die Wirklichkeit verzerren. Dies macht bereits das Wort ‚Angst‘ deutlich. Es leitet sich vom indogermanischen ‚anghu‘ (beengend) ab. Auch im Lateinischen stehen die Wörter ‚angustus‘ beziehungsweise ‚angustia‘ für Enge, Beengung und Bedrängnis. Evolutionsgeschichtlich macht die Einengung des Denkens durchaus Sinn. Denn die Angst ist ein überlebenswichtiger Schutzmechanismus, um auf eine mögliche oder vermeintliche Gefahr blitzschnell reagieren zu können. Zeichnet sich beispielsweise ein Überfall ab, hat man für lange Gedankengänge keine Zeit. Die Angst bringt den Körper in Alarmbereitschaft. Dazu gehören Zittern, Schwitzen, schnelles Atmen und eine erhöhte Muskelanspannung. Nun muss das Opfer schnell entscheiden, ob es flieht, kämpft oder erstarrt.

Viele Menschen haben heute Angst, obwohl keine unmittelbare und direkte Gefahr besteht. So veröffentlicht die R+V-Versicherung jährlich eine Studie zu den größten Ängsten der Deutschen. Zuletzt lag die Angst vor Naturkatastrophen mit 53 Prozent der Befragten auf Platz eins. Das überrascht. Zwar gibt es auch in Deutschland immer wieder Hagelstürme und Hochwasser. Doch schwerwiegende Naturkatastrophen wie Erdbeben und Vulkanausbrüche mit unzähligen Toten sind in Deutschland glücklicherweise eine Ausnahme. Allerdings berichten die Medien ständig über eine Katastrophe irgendwo auf der Welt. Dies kann zu einer Verzerrung der Wahrnehmung führen.
An zweiter Stelle gaben 52 Prozent der Deutschen an, Angst vor dem Terrorismus zu haben. Doch statistisch gesehen ist das Risiko, einem Terroranschlag zum Opfer zu fallen, gering.
Zudem haben 49 Prozent der Befragten Angst vor Spannungen durch den Zuzug von Ausländern. Auch hier gilt es, die Bedrohung realistisch einzuschätzen. Denn Untersuchungen zeigen, dass die Angst oft in jenen Regionen, in denen keine oder wenige Ausländer leben, besonders groß ist.95 ein verzehrte realitaet

Auch wenn viele Ängste diffus erscheinen, ist es wichtig, diese ernst zu nehmen und sich mit ihnen auseinanderzusetzen. Ein Beispiel dafür ist die Angst vor den Flüchtlingen, die derzeit aus Syrien, Afghanistan, dem Irak oder aus anderen Gebieten nach Westeuropa kommen. Auf Facebook und in anderen sozialen Netzwerken machten schnell Gerüchte und Halbwahrheiten die Runde. Meist wurden sie von rechtsgerichteten Gruppen gestreut, um in der Bevölkerung Ängste zu schüren. So war etwa zu lesen, dass an der österreichisch-slowenischen Grenze wegen der Flüchtlinge kriegsähnliche Zustände mit Plünderungen und verwüsteten Geschäften herrschten. Doch das entsprach nicht den Tatsachen. Die Polizei und die Behörden mussten viel Zeit investieren, um aufzuzeigen, dass solche Ängste vor Flüchtlingen unbegründet sind.
Manchmal kann es auch sinnvoll sein, den Horizont zu erweitern und nicht alles durch eine negative Brille zu sehen. So erwartet die EU-Kommission, dass bis 2017 weitere drei Millionen Flüchtlinge nach Europa kommen werden. Das kann aus dem Blickwinkel eines kleinen Landes wie Österreich mit 8,4 Millionen Einwohnern tatsächlich bedrohlich wirken. Doch in der gesamten EU leben 507 Millionen Menschen. Werden die Flüchtlinge auf ganz Europa aufgeteilt, ist das durchaus zu bewältigen. Oder ein anderes Beispiel: Laut einer Studie der Krankenkasse DAK-Gesundheit haben viele Deutsche Angst, an Demenz zu erkranken. Doch wie Zahlen der Deutschen Alzheimer Gesellschaft zeigen, lag der Anteil der über 65-jährigen Frauen und Männer, die an Demenz erkranken, zuletzt bei 8,82 Prozent. Zwar steigt die Wahrscheinlichkeit mit zunehmendem Alter, doch selbst bei den über 90-Jährigen ist die Mehrheit nicht an Demenz erkrankt.

Der Dalai Lama geht bei der Analyse der Angst noch einen Schritt weiter. Seiner Ansicht nach spielen Angst und eingeengtes Denken auch bei der Entstehung von Gewalt eine Rolle: „Wenn destruktive Emotionen wie Hass und Angst aber erst einmal in einer Gesellschaft Fuß gefasst haben und in die kollektive Seele des Volkes eingesickert sind, wird die Urteilskraft der Menschen in Mitleidenschaft gezogen.“ Dann werde die Bevölkerung anfällig für ‚Manipulationen der Anführer oder Regierungspropaganda und empfänglich für Entscheidungen, die auf verzerrtem Denken, Übertreibungen und Lügen beruhen‘. Im schlimmsten Fall könne Gewalt laut dem Dalai Lama auch einen nicht enden wollenden Teufelskreis hervorbringen, ‚in dem Angst zu Aggression und Gewalt führt, die erlebte Gewalt wiederum größere Angst hervorruft, die dann noch mehr Gewalt entfesselt‘. Ein Beispiel für eine solche Spirale der Gewalt sind die Anschläge vom 11. September 2001, bei denen unmittelbar über 3.000 Menschen ums Leben gekommen sind. Ohne lange nachzudenken, rief US-Präsident George Bush zum ‚Krieg gegen den Terror‘ auf. Amerikanische Soldaten marschierten in Afghanistan ein und griffen den Irak an.

 

Die Unterscheidung zwischen realistischen und weniger realistischen Ängsten ist nicht einfach.

 

Der britische Journalist Jason Burke hat in seinem Buch ‚The 9/11 Wars‘ (Die 9/11-Kriege) die Folgen aufgezeigt. Selbst nach konservativen Schätzungen starben durch diese Kriege bislang 250.000 Menschen. Alleine im Irak dürften 65.000 bis 150.000 Zivilisten umgekommen sein. Gigantisch sind auch die Kosten. Der US-Wirtschaftsnobelpreisträger Joseph E. Stiglitz geht davon aus, dass der Irak-Krieg unvorstellbare drei Billionen US-Dollar verschlungen hat. Zu einem ähnlichen Ergebnis kam das ‚Eisenhower Research Project‘ an der Brown University, einer der ältesten und renommiertesten Universitäten der USA. Die Wissenschaftler bezifferten in einer 2011 erschienenen Studie die Folgekosten der Kampfhandlungen im Irak, in Afghanistan und in anderen Ländern mit mindestens vier Billionen US-Dollar. Die Zahl der Toten wird in dieser Studie mit 260.000 angegeben. Hinzu kommen 365.000 Verwundete und Millionen von Flüchtlingen. Die Wissenschaftler kritisierten in ihrer Studie ausdrücklich, dass die US-Regierung nach dem 11. September 2001 nicht wirklich über Alternativen nachgedacht hat. Das eigentliche Ziel, die Terroristen auszuschalten, wurde bislang nicht erreicht. Die Lage in Afghanistan und im Irak ist instabil geblieben. Vor kurzem räumte der frühere britische Premierminister Tony Blair ein, dass die US-Invasion im Irak zum Entstehen des ‚Islamischen Staates‘ beigetragen hat. Denn in den Reihen des IS kämpfen zahlreiche frühere Anhänger und Militärangehörige des von den Amerikanern gestürzten Diktators Saddam Hussein.

 

Viele Menschen haben heute Angst, obwohl keine unmittelbare und direkte Gefahr besteht.

 

Doch leider wird aus den Fehlern der Vergangenheit nicht gelernt. Auch nach den Attentaten in Paris vom 13. November 2015 reagierten die meisten Politiker reflexartig. Frankreich sei ‚im Krieg‘, sagte Präsident François Hollande. Er kündigte einen ‚gnadenlosen Kampf‘ gegen den ‚Islamischen Staat‘ an. Der Dalai Lama empfiehlt hier wiederum einen anderen Weg: „Wenn wir Probleme mit Gewalt zu lösen versuchen, lösen wir nur ein neues Leid, neuen Zorn aus.“ Er wurde einmal gefragt, ob er in den Ereignissen vom 11. September 2001 einen Kampf zwischen zwei Kulturen sehe. Er antwortete mit einem entschiedenen ‚Nein!‘. Für ihn sei Osama bin Laden, der die Terroranschläge in New York geplant haben soll, „eine Einzelperson. Er ist Araber, und ja, er ist auch Muslim. Das heißt jedoch nicht, dass er die gesamte islamische Kultur und Zivilisation vertritt.“ Für den Dalai Lama sind die Terrorakte vom 11. September 2001 ‚weitgehend das Ergebnis der Handlungen, Beweggründe, Feindseligkeiten und des Hasses‘ von Osama bin Laden und der Gruppe von Leuten um ihn. Das stelle aber keinen Kampf zwischen zwei Kulturen dar. Für ihn sei das Schlagwort vom ‚Kampf der Kulturen‘ gefährlich. In dem Buch ‚Glücksregeln für den Alltag‘ führt der Dalai Lama zudem aus, dass es im Westen eine weit verbreitete Tendenz gebe, die Dinge in absoluten Kategorien wie Schwarz oder Weiß zu sehen. „All dies führt oft zu einer Starrheit des eigenen Blickwinkels und zur Unfähigkeit, einen möglichen mittleren Weg in Betracht zu ziehen.“

Viele Menschen fragen sich, ob und wie man mit Terroristen und Selbstmordattentätern einen Dialog führen kann. Hier rät der Dalai Lama, zunächst das Schwarz-Weiß-Denken, die Einteilung in ‚gut‘ und ‚böse‘, aufzugeben. Denn wenn man einen Menschen nur als böse ansehe, ‚als jemanden, dessen Natur dauerhaft und unabänderlich böse ist, dann gibt es eine viel stärkere Tendenz dazu, in der Beseitigung dieses Menschen die einzige Lösung für ein Problem zu sehen‘. Kein Mensch sei aber böse zur Welt gekommen. Im Buddhismus werden vielmehr die Ursachen und Wirkungen hinterfragt. Dadurch sehe man, ‚dass es Gründe und Bedingungen gibt, die dazu führen, dass sich ein Mensch negativ oder destruktiv verhält‘. Böses Verhalten könne, so der Dalai Lama, vorübergehender Natur sein: „Das eröffnet die Möglichkeit für Veränderungen.“ Wie erfolgversprechend ein Dialog sein kann, zeigt beispielsweise die vom amerikanischen Psychologen Marshall B. Rosenberg entwickelte ‚gewaltfreie Kommunikation‘. Rosenberg erarbeitete das Konzept in den 1960er Jahren im Zuge der US-amerikanischen Bürgerrechtsbewegung, die zum Ziel hatte, die Rassentrennung zu überwinden. Im Prinzip geht es bei der gewaltfreien Kommunikation um die Auflösung alter Muster, das Fördern von Wertschätzung und Einfühlung sowie um den Versuch und das Bemühen, den anderen zu verstehen.

 

Leider wird aus den Fehlern der Vergangenheit nicht gelernt.

 

Auch nach den Terroranschlägen von Paris gibt es Menschen, die nicht in die Spirale der Gewalt eingestiegen sind. Einer ist der französische Radiojournalist Antoine Leiris, der bei den Anschlägen seine Frau verloren hat. Er wandte sich über Facebook mit einem bewegenden Posting an die Männer, die für ihren Tod verantwortlich sind. „Nein, ich werde euch nicht das Geschenk machen, euch zu hassen“, schrieb Leiris. „Auf den Hass mit Wut zu antworten, würde bedeuten, derselben Ignoranz nachzugeben, die euch zu dem gemacht hat, was ihr seid.“ Statt zu hassen werde er nun mit seinem 17 Monate alten Sohn spielen. Und Leiris weiter: „Und jeden Tag seines Lebens wird euch dieser kleine Junge mit seinem Glücklichsein und seiner Freiheit beleidigen. Denn auch seinen Hass werdet ihr nicht bekommen.“

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Kommentare   

# Sorry_but 2016-02-27 09:36
Alles schön und gut aber die in diesem Artikel zum Ausdruck gebrachte Behördengläubigkeit grenzt an Naivität und teilweise auch an das was bereits Buddha als Dummheit bezeichnet hat.
Ist dem Autor klar welche Konsequenzen für die Gesellschaft Zuzug von Millionen Muslimen haben kann. Ist dem Autor klar welche religiöse Freiheit in muslimischen Gesellschaften herrscht?
Möchte der Autor, dass seine Kinder in einer von Muslimen dominierten Gesellschaft leben?

Das sind für mich die richtigen Fragen. Aber es ist natürlich einfacher über reale und nicht reale Ängste zu philosophieren als den Tatsachen ins Auge zu schauen.
Und wenn man schon Dalai Lama als Autorität in solchen Fragen bemüht, sollte man bedenken, dass seine Lösungen wesentlich zur rückständigigkeit des tibetischen Volkes beigetragen haben. Dass die Tibeter keinen Staat mehr habe und in eigenem land von fremden unterdrückt werden ist kein Zufall.
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# Isolde Schnorbach 2016-03-10 13:29
ich finde den Artikel gut. Viele erinnern sich vielleicht noch an den Film "Angst essen Seele" auf. Anders ausgedrückt: irrationale Ängste zerstören die Fähigkeit zur Empathie. Die Gedanken kreisen nur um das "Ich".
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# Roland Drewa 2016-03-21 13:40
Ursache Migranten Nebenwirkung Migranten
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