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Die 5 Grundübungen des Lu Jong - In dieser Asana-Strecke laden wir Sie dazu ein, die ersten 5 Grundübungen des Lu Jong zu praktizieren beziehungsweise auszuprobieren. Sie dienen zur Öffnung der fünf Elemente – Wasser, Feuer, Erde, Wind und Äther – und bestehen immer aus zwei Teilen.

Im ersten Teil sammelt sich das Zuviel an Wind, Hitze, Galle oder Schleim an einer bestimmten Stelle im Körper – durch Dehnung, Drehung, Pressung oder Entspannung. Danach wird in einer zweiten Übungsabfolge der Wind der sogenannten Abfallstoffe aus dem Körper transportiert.
Warum gerade diese Übungen? Da Lu Jong vor über mehr als 8.000 Jahren entstand, ist es gar nicht so leicht, diese Frage zu beantworten. Eine Theorie besagt, dass die Menschen zum Großteil in den doch sehr kargen Gegenden des tibetischen Hochplateaus lebten. Einen schnellen und leichten Zugang zu medizinischer Versorgung gab es nicht, weshalb die Erhaltung der Gesundheit an wichtiger Stelle stand. So wurde Lu Jong entwickelt – in aller Natürlichkeit und Einfachheit.
Die Übungsserie, die wir Ihnen nun vorstellen, wirkt ganzheitlich-regulativ auf Körper und Geist, kräftigt Rücken und Wirbelsäule und kann zu einer augenblicklichen Entspannung im gesamten System führen. Sie brauchen eigentlich keine Matte dafür, da keine der Übungen erfordert, dass Sie sich zum Beispiel auf den Boden legen. Außerdem dauert die Gesamtabfolge nur rund zwölf Minuten. Und ganz ehrlich: Zwölf Minuten hat man immer!
Wiederholen Sie jede Übung sieben Mal und führen Sie dann drei Mal die Abfolge zur Ausatmung der Abfallstoffe durch. Und ganz, ganz wichtig: Tragen Sie ein Lächeln auf den Lippen. Also dann: High five!

WICHTIG
Jede Übung 7x wiederholen, nach jeder Übung 3x den Wind der Abfallstoffe ausatmen.
Lächeln!

Immer als Zwischenübung: Ausatmung des Windes der Abfallstoffe
1. Einatmen, ausatmen, vorbereiten: Füße etwas mehr als hüftbreit auseinander, die Hände sind auf Nabelhöhe, Handrücken nach oben, Fingerspitzen berühren einander
2. Einatmen durch die Nase bis in den Bauch, dabei die Hände anheben
3. Ausatmen durch den Mund mit einem sanften „HA“

 

Fortsetzung folgt...

Model: Rosemarie Wagner-Fliesser / www.ashtangavienna.at
Fotos: Philipp Strohm / www.yogamehome.org
Mode: JAYA organics / www.jaya-fashion.de

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