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Du kannst BEWUSST die Fülle, die Ernte und das Gleichgewicht der Liebe SEIN, wenn alles in Dir sein darf.


Du brauchst in Deinem schöpferischen Geist immer beide Seiten der Polarität, um die eine Seite immer wieder neu durch die andere erfahren und sehen zu können.
Du bist, wenn Du bist, im Gleichgewicht, wenn Du immer alles bist,
• die Disziplinlosigkeit und die Disziplin,
• die Achtsamkeit und die Unachtsamkeit,
• die Maßlosigkeit und die Bescheidenheit,
• die Wichtigkeit und die Unwichtigkeit,
• die Dankbarkeit und die Undankbarkeit,
• die Treue und der Verrat,
• die Nähe und die Distanz,
• die Trennung und die Vereinigung,
• die Angst und die Freude,
• das Gefühl und der Verstand,
• die Selbstliebe und die Selbstablehnung,
• das Alte und das Neue,
• das Auf und das Ab,
• die Mitte und das Extrem.

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Was auch immer Du davon als zu viel oder zu wenig an Dir oder anderen ablehnst, da erfährt sich Deine Ablehnung. Die Existenz der Ablehnung kann nicht heilsam im Gleichgewicht sein, solange Du Dich nicht auch bewusst in Deinen Erfahrungen mit (Selbst-) Ablehnung und (Selbst-) Annahme annimmst. Sei die Ablehnung, sei die Annahme.
Sei das Gleichgewicht, wenn Du beides bist, mit allem im Einklang bist.
Alles zu sein bedeutet mit allem eins (heil) geworden zu sein. Aus der Zweiheit bewusst in die Einheit. Sei im Ein-Verstanden-SEIN. Das Werden in der Zweiheit ist der Weg in die Einheit (Ganzheit) der Liebe.
Wer nur die eine Seite im Leben will, der erfährt sich in dem, was er will und sieht es durch den Spiegel dessen, was er beständig nicht will. In dem, was er partout nicht will, liegt sein chronischer Schmerz, seine Sucht, seine Ablehnung und seine Heilung begraben. Da liegt das Licht und das Gleichgewicht begraben.
Du bist alles, was Du mit Deinem Geist erkennst, was Du bist, und auch das, was Du meinst, nicht zu sein oder beständig vermeiden zu können. Der eine lebt Vermeidung, der andere lebt bewusst die Lebendigkeit allen Seins, weil er ist. Die Liebe ist in allem-was-ist, wenn Du erkennst, dass Du ganz (heil) bist, weil Du bist.
Wenn Du letztlich alles bist, weil Liebe ist, was willst Du dann noch sein?
Glücklich?
Glücklich zu sein bedeutet, voller Lebensfreude, lebendig, zu sein.
Lebendigkeit ergibt sich aus der Polarität. Polarität ist mehr als vergängliches Glück.
Es ist jedes Licht, welches sich durch den Schatten offenbart.
Es gibt unendlich viele Lichter, die gesehen und gefühlt werden wollen.
Sei Du das Licht, das seine Liebe auch dem Schatten gibt.
Der Glückliche ist der Sehende.
Er ist eins mit seinen Schatten, die ihn sich selbst erkennen lassen, als das, was er ist und, was er nicht ist. Er ist alles und nichts und weiß um das Nichts. Er ist, weil Liebe ist.
Der Liebende hat sich der Liebe ergeben, um die Fülle der Liebe empfangen zu können.
Er hat sich seinen Schatten ergeben, um das Licht sehen zu können.
Das ist die Fülle der Liebe, die Licht und Schatten, eins in allem ist.
Du bist, weil Liebe ist.

aus meinem Buch: Die Transzendenz des Seins - Im Einklang mit seinen Gefühlen leben

Kommentare  
# Anton Baumeister 2017-12-27 07:34
Ich finde es brauchte beide Extreme um jede Situation in ihrem gesamten umfang abschätzen zu können. Denn nur dann kann man einen reinen Weg einschalgen, der beide Seiten umfasst.
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