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Neben der Angst der Menschen, sich in Beziehungen zu binden, gibt es auch das Spiegelbild der Freude der Menschen, die sich gerne binden und sich nach Beziehung oder Zweisamkeit sehnen. Beides ist in seiner Gegensätzlichkeit vollkommen.

Bindung und Beziehung erfahren dann Freiheit, wenn Gefühle nicht unterdrückt werden müssen, sondern frei gelebt werden können. Das gilt insbesondere auch für Gefühle der Ablehnung. Das ist die Offenheit des Herzens, die eines Tages Wahrhaftigkeit will. Was der Mensch in sich unterdrückt, das wird sich eines Tages zwanghaft entfalten, wenn es bewusst gesehen werden will.

Gefühle werden ins Bewusstsein gerückt. Sie werden vom Unbewussten machtvoll ins Bewusste gedrückt und können vom Verstand nicht weiter ignoriert oder unterdrückt werden. Das Unbewusste will bereinigt werden und mündet in die Reinheit der Liebe, die nach Ganzheit verlangt.

Der Mensch kann keine Gefühle für die Zukunft garantieren, denn Gefühle kommen wie Wellen, die der Mensch reiten lernen soll. Die Wellen des Ozeans sind unendlich und der Mensch wird auch solch stürmische Wellen erfahren, die ihm Probleme bereiten. Dort kann er am meisten lernen. Er wird Gefühle erfahren, die er nicht will. Diese ungewollten, ihn störenden Gefühle lassen ihn das Leben hinterfragen und erforschen.

Wellen können nicht kontrolliert werden, bevor die Welle den Menschen erfasst. Wellen zeigen sich und dadurch erfährt sich die Fülle des Ozeans. Je intensiver die Wellen sind, desto weniger wird es dem Verstand gelingen, sie zu vermeiden, zu ignorieren oder gar zu unterdrücken.

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