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Du legst in Deinem Geist fest,
was Du alles willst und dann wunderst Du Dich,
wenn Dir Menschen begegnen,
die exakt das Spiegelbild dessen sind,
was Du alles nicht willst (ablehnst),
obwohl Du es selber in Deinem Geist
als (zunächst unbewussten) Schatten festgelegt hast.


Oftmals reicht ein Blick in die Zeitung
oder in den Spiegel der Familie
oder in den eigenen Spiegel,
um zu sehen, was man alles an sich
oder an anderen ablehnt.
Die Ablehnung will sich erfahren,
denn ohne Ablehnung wäre ja gar nichts da,
was ich überhaupt annehmen könnte.
Genau betrachtet das halbe Leben lehnen viele Menschen ab
- eben all das, was man alles nicht will,
was genau die andere Hälfte dessen ist,
was man im Leben will.
Also habe ich alles Negative in meinem Leben bekämpft,
alles was ich nicht wollte,
alles was ich nicht akzeptieren konnte,
meine sämtlichen NO-GOs
- bis ich dachte, diese schlechte Welt ist nicht meine
und ich erschöpft im Kampf gegen Windmühlen zusammenbrach,
um dann der Stimme in mir zu lauschen.
Der Fels braucht die Brandung,
um sich in der Brandung erfahren zu können,
so wie der Ozean sich durch seine Wellen erfährt.
Das Happyend braucht immer wieder ein neues Drama.
Ich wollte die Brandung
und all meine Dramen nicht wahrhaben
und so haben sich die tosenden Wellen des Mondes
unbewusst über mir ergossen,
bis ich mir die Wellen bewusst machen konnte,
die Wellen meines eigenen Geistes waren.
Wellen sind Gefühlswellen,
in denen sich auch die Tiefe des Mitgefühls erfährt.
So konnte ich Mitgefühl auf dem Mondpfad erfahren
statt nur der Sonne scheinheilig zu frönen.
Was wäre die Sonne ohne den Mond - die eine Hälfte.

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