Die Meditation nimmt im Leben des westlichen Menschen einen immer größeren Stellenwert ein. Ob mit oder ohne religiösen Hintergrund spielt dabei keine Rolle. Seit Menschengedenken werden weltweit Meditationstechniken eingesetzt, um Körper und Geist in Einklang zu bringen.

Was ist eigentlich Meditation und wofür soll sie gut sein? Diese jahrtausendealte Tradition kann uns heutige Menschen vom Leid befreien. In abendländisch-philosophischer Tradition wird ‚Meditation' oft als intensives Nachdenken verstanden, nehmen wir etwa Descartes´ berühmte 'Meditationes de prima philosophia'.

Der Yoga-Lehrer Christian Hackbarth-Johnson schreibt über den Hinduismus und die Meditation und blickt dabei auf eine Tradition von etwa 5.000 Jahren zurück.

Während viele ein Handy bei der Meditation als störend empfinden, erleichtert sie manch anderen den Einstieg. ‚Meditieren per App‘ lautet hier das Prinzip. Wir haben getestet, welche Apps tatsächlich helfen.

Vom Weg und Ziel buddhistischer Meditation. Meditation – der Weg zum Einen? Obwohl die Lehre des Buddha bereits in der Zeit der Romantik nach Europa gelangte, entstand das Interesse für buddhistische Meditation erst in den berühmten Sixties des 20. Jahrhunderts.

Die Frage nach der ‚Geistessammlung’ als Grundlage für eine anhaltende Erfahrung der Nähe Gottes durchzieht die Geschichte der christlichen Frömmigkeit. Viele Menschen suchen heute, vom Aktionismus enttäuscht, nach Ruhe und Frieden. Das Herzensgebet kann dabei helfen.

In der islamischen Mystik, dem Sufismus, arabisch Tasawwuf genannt, gibt es zahlreiche und unterschiedliche spirituelle Übungen, die die Suchenden zur Meditation in Gott führen können.

Der französische Molekularbiologe und buddhistische Mönch Matthieu Ricard über die Wissenschaft vom Geist, die Gemeinsamkeiten zwischen Psychoanalyse und buddhistischer Einsichtsmeditation und die Wirkweise von Karma.

Die im Februar 2015 verstorbene deutsch-amerikanische Meditations-lehrerin Ruth Denison, zählte zu den ersten westlichen Vipassana-Lehrerinnen. Sie sprach 2010 mit uns, über die Arbeit in ihrem Meditationszentrum Dhamma Dena, warum Achtsamkeit so wichtig ist und warum es sich lohnt, sich ‚schön’ anzuziehen. 

Wer glaubt, dass Meditation nur im Lotussitz glückt, irrt. Ob beim Laufen, Gehen oder Tanzen: Es gibt verschiedene Möglichkeiten, um in die spirituelle Welt einzutauchen. Ständige Erreichbarkeit im Job, E-Mails müssen so schnell wie möglich beantwortet werden – der Dauerblick auf das Smartphone gehört für viele zum Alltag.

U\W-Autor und Meditationslehrer Paul Köppler im Gespräch mit dem international anerkannten Dharmalehrer Christopher Titmuss über die Erfahrungen in der Meditation, mit den Übenden und mit anderen Lehren und Lehrern.

Stress ist nicht nur nachteilig, Stress kann auch gut sein, gehört vielleicht zum Leben und scheint manchmal notwendig, um geistig zu erwachen. Es gibt verschiedene und zuweilen entgegengesetzte Wege zum buddhistischen Umgang mit Stress.

Für den Dalai Lama schützt die Mantra-Meditation den Geist vor schädlichen Konzepten und Vorstellungen. Mantras sind jedoch keine magischen Worte und auch keine Allzwecktechnik. Worauf man achten soll und welche Regeln zu befolgen sind.

Krankheit, Depression und Schmerz: Meditation gilt als starkes Mittel gegen die verschiedensten Leiden. Doch wer nur auf dem Meditationskissen sitzt, um sich von einer bestimmten Krankheit zu lösen, wird vermutlich scheitern.Er war ein hilfsbereiter Kollege. Wer bei einem Projekt Unterstützung brauchte, ging zu ihm. Er saß schon früh am Morgen am Schreibtisch.

Die bekannte amerikanische Meditationslehrerin Sharon Salzberg, strahlt Wohlwollen und Güte aus. Und das kommt nicht von ungefähr. Seit 1974 unterrichtet sie Metta-Meditation. Sie spricht über ihre schwere Kindheit, ihre Liebe zum Buddhismus, Kindererziehung und ihre Zukunft.

Wolfgang Seifert war Berufsmusiker, als er vor mehr als dreißig Jahren an einem Vipassana-Kurs teilnahm und kurz darauf seinen Beruf aufgab. Seither widmet er sein Leben dieser Übung und der Verbreitung der dazugehörigen Lehre. Er lebt bescheiden, manchmal nur in seinem Wohnmobil, und glaubt an die Radikalität der buddhistischen Lehre, die die größte Herausforderung in seinem Leben ist.

Manager tun es. Hausfrauen auch. Vielleicht auch Ihr Gärtner oder die Frau an der Supermarktkasse. Zeitschriften berichten regelmäßig darüber. Was früher Mönchen und Yogis vorbehalten war, hat seinen Weg in unseren Alltag gefunden.

Um die Frage zu beantworten, versucht Peter Riedl herauszufinden, was Meditation ist und was sie nicht ist, was man im Westen und im Osten darunter versteht und was Buddha, Krishnamurti und andere dazu sagen. Unter dem Begriff Meditation wird ganz Unterschiedliches verstanden.

Alle großen Richtungen des Buddhismus vom Theravada über Zen bis zum Vajrayana bieten Meditation in großer Vielfalt und Unterschiedlichkeit an und berufen sich auf den historischen Gautama Buddha. Welche Methoden, Wege und Anleitungen finden wir jedoch tatsächlich in den überlieferten Reden des Buddha?

Meditation ist mehr, als nur gemütlich zu sitzen und die Augen zu schließen. Anfänger spüren dies oft schneller, als ihnen lieb ist. Widerstände sind zu erwarten – wichtig ist der Wille, diese zu überwinden. Meditation bedeutet für die meisten Menschen, zumindest am Anfang, konsequente Übung und ist mit Anstrengung und Disziplin verbunden.

Der NLP-Master-Trainer Marc A. Pletzer spricht über den Zusammenhang von Meditation und Gesundheit, seine Erfahrungen, seine Thesen und wie er Menschen dabei unterstützt, gesund zu werden. Sind wir selbst verantwortlich für unsere Krankheiten?

Auf die Frage, wie denn überhaupt Ärger, Streit, Feindschaft und andere unheilsame Regungen entstehen, sagt der Buddha: „All das entsteht aus dem Verlangen. Verlangen entsteht dadurch, dass man zwischen ‚erwünscht' und ‚unerwünscht' unterscheidet." (Sutta Nipata 4/11)

Ajahn Brahm, als Peter Betts 1951 in London geboren, zählt zu den bekanntesten westlichen Theravada-Mönchen der Gegenwart. Als Abt eines australischen Klosters, Meditationslehrer und Autor besuchte er auch Deutschland. Paul Köppler traf den eigenwilligen Lehrer und sprach mit ihm über Meditation, Achtsamkeit im Alltag und wie wir mit ‚nervenden' Mitmenschen umgehen können.

Die Meditationslehrerin Hildegard Huber leitet seit 2006 das Vipassana-Meditationszentrum im bayrischen Sonnenthal. Für ihre Verdienste in der buddhistischen Lehre bekam sie am 15. Mai dieses Jahres den ‚Annual Benefactor of Buddhism Award for teaching Buddhism and Vipassana Meditation' in Chiang Mai, Thailand, verliehen. Nur selten erhalten ausländische Lehrer diese Auszeichnung. Wie es dazu kam, dass sie ihr Leben der Lehre Buddhas widmete, und wie sie diesen Weg konsequent lebt.

Ein Besuch im Krankenhaus ist nicht immer einfach. Kann die buddhistische Meditation im Umgang mit einem geliebten kranken Menschen helfen? Als ich das Krankenhaus durch die große Drehtür betrat, fiel mir ein junges Paar auf, das im selben Moment die Klinik verließ. Ein entzückendes Neugeborenes schlief im Arm des stolzen Vaters.

Zunächst denkt man bei ‚Sangha’ an den gesamten buddhistischen Orden, vor allem an die Mönche, aber auch an die Nonnen. Zu diesem Sangha kann man vernünftigerweise keine Zuflucht nehmen, hat doch der buddhistische Orden nach dem Zeugnis der kanonischen Schriften von Anfang an, also schon zu Buddhas Zeit, massenhaft Gesindel angezogen.