Gesellschaft

Der Begriff 'Stress' ist in unserer Gesellschaft allgegenwärtig und gleichzeitig gefürchtet: Stress – Stress in der Arbeit, Stress in der Beziehung, Stress im Morgenverkehr, Stress beim Einkaufen, ja sogar Stress bei der Freizeitgestaltung.

An jeder Ecke lauern Auslöser von Stress. Die Auswirkungen sind oft verhängnisvoll: Physiologische und psychische Langzeitfolgen mindern die Lebensqualität des Einzelnen drastisch – im schlimmsten Fall stellen sich ein Burnout-Syndrom und Depressionen ein. Welch hoher Stellenwert Stress in unseren Tagen zukommt, zeigt sich bereits am noch jungen Begriff ‚Erholungsurlaub’ (http://tinyurl.com/55d6y6). In diesem Zusammenhang erscheint interessant, wozu Urlaub aus gesetzlicher Sicht dienen sollte, nämlich zur körperlichen Erholung und Wiederherstellung der Arbeitskraft.

Stressvermeidung und Stressbewältigung stehen deshalb an oberster Stelle, wenn es um die langfristige körperliche und geistige Gesundheit geht. Da Stress definitionsgemäß etwas ist, das von außen auf uns einwirkt, erweist sich die Stressvermeidung als überaus schwierige Aufgabe. Im Berufsleben (z.B. im Büro) gibt es zahlreiche Tipps und Tricks, wie durch Aufgaben- und Terminmanagement das Auftreten von Stressoren reduziert werden kann (http://tinyurl.com/34anxaj). Dabei gilt die Einsicht, dass eine exakte Planung der Tätigkeiten zu weniger Hektik und Termindruck führt.

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Auch andere Stressoren können durch besonnene Planung und Kommunikation reduziert oder gänzlich vermieden werden, z.B. Partner-Stress (www.simplify.de/partnerschaft), die ‚Alles-muss-perfekt-sein-Falle’ (http://tinyurl.com/376yosw), richtiges Delegieren (http://tinyurl.com/37ujeq2), der ständige Druck, die Erwartungen anderer zu erfüllen (http://tinyurl.com/3xoogc5). Eine Strategie der Stressvermeidung, die ich selbst konsequent anwende, ist die ‚Gleichstellung’ von Beruf und Freizeit. Für mich besitzen beide dieselbe Priorität und nach Möglichkeit gestalte ich meinen Tag so, dass Arbeiten, Lernen, Sport und Partnerschaft keinesfalls zur Routine werden. Wenn auch Selbstständige dazu neigen, sich nie Urlaub zu gönnen (da dieser ja unbezahlt ist), habe ich dennoch das Privileg schätzen gelernt, mir dann freizunehmen, wenn ich es brauche (http://tinyurl.com/38c5lpr). Das stellt eine wesentliche Säule meiner Stressvermeidungsstrategie dar.

Wenn ich schon dabei bin, meine persönlichen Erfahrungen weiterzugeben, noch ein paar Worte zum Thema ‚Stressbewältigung’. Manche raten zu Spaziergängen oder einem ‚Watschenmann’ (http://tinyurl.com/2vqf7z2), ich fordere gerne meinen Körper und meine Psyche in den Bergen. Dadurch relativiert sich vieles, der Körper bekommt ein Ventil, der Geist andere Herausforderungen. Durch bloßes ‚Herumhängen’ am Strand von Jesolo oder im Wellnesshotel finde ich keine Erholung, es macht sich viel eher Unruhe in mir breit. Aber egal, wo man sich gerade aufhält, die beste Stressbewältigung ist und bleibt Achtsamkeit.

Mark Buzinkay, Buddhist, tätig im Bereich Online-Marketing und Informationsmanagement. Publiziert in Fachblogs über Info-Dienste. Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

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