Gesellschaft

Es gibt viele Dinge im Leben, die notwendig sind oder die glücklich machen. Jedoch gibt es auch vieles, das weder wichtig ist, noch glücklich macht.

 

1. In der Zukunft oder in der Vergangenheit leben. Oft erwische ich mich dabei, wie ich mir über vergangene Situationen Gedanken mache: Was hätte ich besser machen können? Wieso habe ich so gehandelt? Doch diese Gedanken sind reine Zeitverschwendung, denn in der Vergangenheit zu leben bringt mich nicht weiter. In der Zukunft zu leben ist meistens mit einer gewissen Angst verbunden, denn ich weiß nicht, wie meine Zukunft aussehen wird. Wichtig wäre es hingegen, in der Gegenwart zu leben, aus der Vergangenheit zu lernen und sich auf die Zukunft zu freuen.


2. Einen Fehler wiederholen. Wie soeben erwähnt, sollten wir aus unserer Vergangenheit lernen und zu dieser zählen auch die Fehler, die wir gemacht haben. Warum machen wir immer wieder dieselben Fehler?


3. Uns an etwas klammern. Wir klammern uns an so vielen Dingen, Ideen, Beziehungen fest, auch wenn diese schon längst vorbei sind. Die Jeans, in die wir niemals wieder reinpassen? Weg damit! Der Freund, der einem nicht guttut, der sich möglicherweise bessert? Aus dem Leben streichen! Ja, es ist radikal, keine Frage. Und ja, es macht uns Angst, aber manchmal ist loslassen der Schlüssel zum Glück.


4. Anderen alles recht machen wollen. Natürlich möchten wir, dass die Menschen, die wir gern haben, glücklich und zufrieden sind. Doch ihr Glück und ihre Zufriedenheit sollten nicht nur von mir abhängen. An erster Stelle sollte man schauen, dass man selber glücklich und zufrieden ist. Dieser Punkt führt auch gleich zu Nummer 5.
5. Das Leben von anderen leben. Ständig bekommen wir Ratschläge, was wir nicht alles anders oder gar besser machen könnten. Natürlich sind Ratschläge meist gut gemeint – doch es ist und bleibt unser Leben, daher sollten wir aufhören, das Leben von anderen zu leben, und beginnen, unser eigenes Leben zu führen.


6. Sich mit den falschen Menschen umgeben. Manche Menschen geben uns das Gefühl, schlechter zu sein, als wir eigentlich sind. Andere bringen uns auf schlechte Ideen. Auch wenn es sich dabei möglicherweise um ehemalige Freunde oder gar Familienmitglieder handelt, sollten wir versuchen, uns mit Menschen zu umgeben, die uns guttun, uns inspirieren und uns das Gefühl vermitteln, etwas Besonderes zu sein.


7. Vorgeben, jemand anderer zu sein. Dieser Punkt hat eine gewisse Ähnlichkeit mit Punkt 5, entspricht ihm aber nicht gänzlich. Wir geben oft vor, jemand anderer zu sein, als der, der wir sind, meistens aus Angst, dass unser Gegenüber uns sonst nicht akzeptiert. Es ist nicht wichtig, dass uns alle Menschen mögen. Es ist auch nicht wichtig, so zu tun, als wäre man jemand anderer. Es ist wichtig, man selbst zu sein.

 

Gibt es Eurer Meinung nach, noch andere Dinge die nicht wichtig sind, oder die wir ändern sollten?

Kommentare  
# Peter Heger 2016-03-10 15:56
Ich würde noch hinzufügen, dass materielles nicht wichtig ist - oder zumindest nicht so wichtig wie wir meist meinen zu glauben, oder denken zu wissen.
Anstatt uns ständig ein neues Handy zu kaufen, könnten wir viel Sinnvolleres mit diesem Geld machen.
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