Johanna (20) - Ich habe gelernt, auf mich selbst zu achten
Laufen bedeutet für mich vor allem Entspannung, denn ich kann beim Laufen dem Alltag entfliehen. Meine Brüder haben mich mit dem Lauffieber angesteckt.

Ich bin dankbar für…
Die Schule, die ich besuchen durfte. Meine Eltern entschieden, dass meine Geschwister und ich gemeinsam das Lycée francais de Vienne in Wien besuchen sollen und ermöglichten uns damit, zweisprachig aufzuwachsen.

Zum Jahresausklang und 2016er Neubeginn möchte ich einen meiner Lieblingstexte bloggen - "Das Loch in der Straße" (Aus dem tibetischen Buch vom Leben und vom Sterben).

Ich bin dankbar für…
Meinen anstehenden Urlaub. Einfach mal ein paar Tage frei zu haben, an denen ich nicht arbeiten muss und nicht auf die Uni muss, ist ein schönes Gefühl.

Ich bin dankbar für…
Wien. Oder eher: In einer Stadt wie Wien zu leben und aufgewachsen zu sein. In einer Großstadt aufzuwachsen bietet viele Vorteile und diese konnte ich allesamt genießen.

Ich bin dankbar für…
Die Vergangenheit. Schlimme Ereignisse passieren, genauso wie gute Ereignisse und für beides bin ich dankbar. Denn im Endeffekt formen uns diese Ergebnisse. Sie machen uns zu dem Menschen, der wir sind.

Ich bin dankbar für…
Meine Geschwister. Mit einem älteren Bruder und einer (um eine Minute jüngere) Zwillingsschwester aufzuwachsen war nicht immer leicht, aber ich möchte keinen Moment missen.

Edith (47) - Ich habe gelernt, Körper und Geist in Einheit zu bringen
Ich mache zwei verschiedene Arten von Yoga: Ashtanga- und Hatha-Yoga. Neben der täglichen Praxis sind mir die Meditation, die positive Haltung dem Leben gegenüber, die Ernährung und die Entspannung genauso wichtig geworden.

Ich bin dankbar für…
Für mein Zuhause. Es ist nicht nur gemütlich, sondern bietet es mir auch Sicherheit, ein kuscheliges Bett und eine warme Dusche. Viele erachten es als selbstverständlich - doch das sollte es nicht sein.

Eva (65) - Ich habe gelernt, dass Sport Jung und Alt miteinander verbindet
Ich fahre sehr gerne Wasserski, Mono-Ski, Trick-Ski und ab und zu fahre ich Wakeboard. Seit ich in Pension bin, habe ich alle Zeit der Welt.

Ich bin dankbar für…
Einen unglaublichen Hund und eine außergewöhnliche Freudschaft gehabt zu haben. Hunde sind wundervolle Tiere, sie können der beste Freund, der Beschützer und so vieles mehr sein.

Ich bin dankbar für...
Jeden Sonnenaufgang und jeden Sonnenuntergang den ich erlebe. Nicht nur dafür bin ich dankbar, sondern dafür, dass ich all das Schöne auf der Welt sehen kann.

Ich bin dankbar für…
Eine schöne Zeit. Ich hatte das Glück, dieses Wochenende mit meiner Freundin und Mitbewohnerin in Berlin zu verbringen und ein weiterer Pluspunkt war: es war kostenlos.

Hannes (35) - Ich habe gelernt, mein Leben lebenswert zu finden
Ich bin durch meinen Sprechtrainer zu Qi Gong gekommen. Er hat gemeint, es wäre gut für mich. Ich bin von Geburt an halbseitig gelähmt und schon länger Behindertensportler.

Ich bin dankbar für …
Meine Freiheit. Ich kann die Musik hören, die mir gefällt, essen was mir schmeckt, lesen was ich möchte und gehen wohin ich möchte. Ich darf sagen was ich denke, darf mir meine eigene Meinung bilden und selbst über mich und mein Leben bestimmen.

Ich bin dankbar für …
Die Tatsache, dass Dankbarkeit glücklich macht. Es gibt einige Untersuchungen zu diesem Thema und sie alle kamen zum selben Entschluss: Dankbarkeit macht glücklich.

Daniel (24) - Ich habe gelernt, auf meine Künste zu vertrauen
Ich bin durch meinen Vater zu Kung Fu gekommen. Die Show eines Shaolin-Großmeisters, der sich mit seinen 70 Jahren noch ganz erstaunlich bewegt hat, hat mich in ihren Bann gezogen – und schon war es um mich geschehen.

 Ich bin dankbar für …
zuallererst vermutlich für meine positive Einstellung und meinen Optimismus. Ich glaube, es ist wichtig, damit anzufangen, denn so starte ich auch jeden Tag: mit einem Lächeln auf den Lippen.

Am 8.12.2015 ging ich mit ein paar Freunden einkaufen. Obwohl es eigentlich ein christlicher Feiertag war, hatten viele Geschäfte offen und Menschenmassen tummelten sich auf den Straßen. Geschenke zu kaufen war für mich zweitrangig, da es mir eher darum ging, Zeit draußen mit meinen Freunden zu verbringen.

Sebastian (25) - Ich habe gelernt, meinen inneren Schweinehund zu überwinden


Ultimate Frisbee ist wie American Football – allerdings mit einem Frisbee und mit weniger Körperkontakt. Es wird auf zwei Endzonen mit vielen Pässen gespielt und ist sehr laufintensiv.

Igor (18) - Ich habe gelernt, mich schön zu fühlen


Ich trainiere derzeit Mixed Martial Arts – eine Sportart, die mehrere Kampfsportarten wie Ringen, Thaiboxen, Boxen und Kickboxen, also verschiedene Varianten des Kampfsports, verbindet.

Neulich bin ich auf einen Artikel über den ‚Nationalen Tag des Unplugging‘ (National Day of Unplugging) gestoßen. Der findet in den USA statt – wo sonst? Unplugging bedeutet sinngemäß ‚den Stecker herausziehen‘ und richtet sich gegen das permanente Online- und Erreichbarsein der Menschen in unserer heutigen Zeit.

Thomas (47) -Ich habe gelernt, meinen Zielen entgegenzuklettern


Ich betreibe Sportklettern, wie jetzt in der Kletterwand, und andererseits Alpinklettern am Felsen. Zum Klettern bin ich über Yoga und die Beschäftigung mit der asiatischen Mystik, der Meditation, gekommen.

Ulrike (33) - Ich habe gelernt, meinen Kopf leer zu machen


Tai Chi hat mir meine Beweglichkeit zurückgebracht und mich von allerlei Wehwehchen befreit. Gemeinsam mit meinem Freund habe ich damit begonnen. Schon seit einer Weile hatte ich mich mit fernöstlichen Philosophien beschäftigt und Tai Chi ist dabei immer wieder aufgepoppt.

Vor kurzem habe ich den erfolgreichen österreichischen Kabarettisten und Schauspieler Roland Düringer zum Interview getroffen. Düringer ist wie allgemein bekannt vor geraumer Zeit aus seinem bisherigen Leben ausgestiegen und hat sein Raumbedürfnis auf die wenigen Quadratmeter eines Wohnwagens reduziert, der in seinem Garten steht.

Wenn ich an dich denke, wird mein Herz ganz weit. Welch ein ungeheures, über Jahrtausende währendes Geschenk ist uns deine Lehre geworden! Dein Blick in die Tiefen des Daseins war so umfassend, so über alle Maßen gültig, und du hast deine Sichtweise so verständlich in Worte gefasst, dass wir noch heute unser Geistesfeuer daran entzünden können.

In meinem Leben spielt Bewegung eine zentrale Rolle. Egal ob wandern, spazieren, klettern, surfen, oder Eislaufen: Ich brauche Bewegung als Ausgleich. Vielen anderen ergeht es genauso, daher werde ich Euch in den kommenden Wochen 10 Personen vorstellen, für die Bewegung genauso wichtig ist.

Ich bin vollkommen ausgebrannt, mir fällt absolut nichts mehr ein, was soll ich hier noch sagen, es ist eh schon alles tausendmal gesagt, tausendmal geschrieben worden, wen erreicht denn das Geschreibsel überhaupt, wen interessiert das denn, die, die vielleicht Nachholbedarf hätten, lesen das sowieso nicht und die anderen wissen es eh.

Als Nicht-Yoga-Fan auf einer Yogamesse zu arbeiten ist leicht paradox. Bei der Yogaplanet handelt es sich aber nicht nur um eine Yogamesse, sondern auch um eine Vegan-Messe und das ist eher mein Fall. Und mit meiner Kollegin auf Messen zu arbeiten war bis jetzt immer lustig.

Seit über zehn Jahren bestimmt die redaktionelle Arbeit an Ursache\Wirkung nun schon einen Gutteil meines beruflichen Lebens. Und das zu meiner großen Freude. Als ich im Jahr 2005 die Chefredaktion von U\W übernommen habe, war allerdings meine Unsicherheit weit größer als das freudige Gefühl!

Als Journalistin lese und schreibe ich viel und gerne. U\W gehoert zu den wenigen Plattformen die einen andere Blickwinkel bieten und sich wirklich tiefrgeundig mit den großen gesellschaftlichen und ethischen Fragen unserer Zeit auseinandersetzten - und bietet damit eine wichtige Alternative zum herkömmlichen Nachrichtenangebot.

In einer Woche ist es endlich so weit, das lange Warten hat ein Ende: Die Yogaplanet – Messe  findet vom 27. – 29. November in Wien im Museum für angewandte Kunst statt. Wir werden mit Ursache\Wirkung direkt vor Ort sein und an der Messe teilnehmen.

Gibt man auf Google das Wort "Gründe" ein, bekommt man tausende Ergebnisse, warum man dies und jenes sofort tun sollte. Wir begründen alles und wollen für alles Gründe. Nun schließe ich mich der Gründe-Lieferanten-Gesellschaft an und gebe Ihnen 5 Gründe, warum Sie diese Seite sofort verlassen sollten.

Was kann der angemessene Umgang mit den Verbrechen von Paris sein? Wie können wir Menschen begegnen, die sich aus Hass und Wut selbst in die Luft sprengen und glauben, so ins Paradies zu kommen? Ich fürchte, es macht wenig Sinn, diesen Fanatikern auf gleicher Augenhöhe den Krieg zu erklären.

In der aktuellen Ausgabe von Ursache&Wirkung steht Achtsamkeit im Mittelpunkt. Wenn es aber darum geht, unser tägliches Leben mit Achtsamkeit in Verbindung zu bringen, so fällt mir sofort das Gegenteil ein: die omnipräsente Verführung durch Online-Inhalte.

Die meisten Menschen beginnen mit Meditation, weil sie sich nach mehr Entspannung und innerem Frieden sehnen. Doch kaum sitzen sie still, da tauchen lauter körperliche Beschwerden auf. Die Schultern sind verkrampft, der Rücken schmerzt, der Atem fühlt sich viel zu eng an. Häufig wird zum Beginn von Meditationskursen auch über Kopfweh geklagt.