Freitag – das war für mich bis vor ein paar Jahren der Tag, an dem mich drei bezaubernde, lebendige, neugierige Kinder besuchten, um das Wochenende mit ihrem Vater und mir zu verbringen.
Freitag – das ist heute der Tag, an dem ich MEIN oft durchgeplantes Wochenende in Besitz nehme.

Lama Ole Nydahl veröffentlicht auf seiner Homepage, dass er am 13. Juni 2015 den Preis für Dialog, Koexistenz und Frieden der UNESCO-Assoziation für interkulturellen und interreligiösen Dialog in Malaga (Spanien) erhalten habe. Der Preis sei ihm ‚zur Förderung von Meinungsfreiheit, Mitgefühl, Frieden und Güte‘ verliehen worden.

99 % der Menschen putzen mit einer Selbstverständlichkeit morgens und abends ihre Zähne. Wieso auch nicht? Es gehört zu unserem Hygienebedürfnis dazu. Auch unser Zuhause versuchen wir sauber zu halten und unseren Schreibtisch bringen wir regelmäßig in Ordnung. Bei der Psychohygiene sieht es komplett anders aus.

… jeder Einzelne auf der Welt Vegetarier werden würde? Würde es den Planeten ‚retten‘ und den Klimawandel eindämmen oder müssten dann noch mehr Menschen auf der Welt hungern?

Unlängst bin ich über den Wiener Stephansplatz spaziert. Wie immer bot mir ein Mann einen Flyer für ein Konzert im Dom an. Ich ging weiter, da ich ja kein Tourist bin, lächelte ihn aber freundlich an. Er rief mir nach: „Thank you for smiling.“

Was wir sonst noch über Ärger wissen sollten? Der Soziologe Dr. Anselm Eder gibt uns einige Facts uns Basics zu dem Thema. Humor ist sicherlich immer hilfreich, wenn unerwartete Herausforderungen eintreten.

Am Montag erfolgte der Spatenstich für den buddhistischen Friedenstempel in Grafenwörth in Niederösterreich. Rund 150 Buddhisten und dem Buddhismus wohlgesinnte Gäste besuchten die Veranstaltung. Im April beginnt der Bau des Stupa, dessen Fertigstellung für Ende 2017 geplant ist.

Als Lizzie Velasquez 17 Jahre alt war, fand sie ein Video von sich im Internet mit dem Titel ‚Die hässlichste Frau der Welt‘. Doch obwohl die junge Frau nicht den gängigen Schönheitsidealen entspricht, ist sie alles andere als hässlich.

Heute beginnt der Kurs ‚Meditation im Alltag‘ im Mandalahof in Wien. 25 Personen haben sich dazu entschlossen, ihren Alltag meditativer zu gestalten und sich regelmäßig darin zu üben, achtsam, wach und konzentriert zu handeln.

Ein Leben ohne Ärger wäre doch schön. Es ist jedoch für mich nicht so einfach zu bewerkstelligen. Ein Tag oder eine Woche ohne Ärger wäre möglicherweise ein eher erreichbares Ziel.

Dharma, artha, kama und moksha sind als purusharthas bekannt – 4 Lebensziele, die von jedem Menschen angestrebt werden sollen. Will man diese aber erreichen, braucht man ein langes und gesundes Leben.

Als emanzipierte Frau sollte ich mich gegen Initiativen wie den ‚Internationalen Frauentag‘ aussprechen. Der Frauentag scheint gönnerhaft und bestätigt die fehlende Gleichberechtigung doch nur.

Ich habe viele Geschichten gelesen, über Prinzen, irgendwo im Osten, Geschichten über einen Zimmermann, den Sohn Gottes und seine Brüder, über Propheten, Götter und Göttinnen, über den einen Gott, den einzig wahren Gott und die anderen einzig wahren Götter, über die Geister und Hexen und was es da noch an überirdischen Kräften gibt, in allen Zeiten und Weltgegenden.

Vielleicht können sehr reiche Menschen in den Genuss der Abhyanga (ayurvedische Einölung) kommen (damit sie ihren Reichtum aushalten können), für kranke Menschen wäre es eine echte Heiltherapie. Wir könnten uns auch selbst täglich einölen, damit unsere Zellen langsam satt werden, denn...

Einmal in der Woche übernachte ich in meiner Praxis. Einmal in der Woche nicht die Stille unserer neuen Heimat, Forchtenstein, wo uns ein altes Stein-Lehmhaus gefunden hat, am Berg, unweit der Burg, eingehüllt in die laute Stille der Natur; hinter dem Haus der Wald, der den Wind einfängt, im Garten die Grillen, die mit dem Wind um die Wette singen.

„Was ist ein gutes Leben?“ Diese Frage stellte ich für die Ausgabe U\W 94 ‚Ein gutes Leben‘ mehreren Personen. Die Frage ist gar nicht so einfach zu beantworten und es gibt auch nicht eine einzige, allgemeingültige Antwort.

Der Hun liegt in seiner Badewanne. Die Badewanne ist leer. Er denkt sich: „Warum liege ich Trottel in einer leeren Badewanne?“ – und wird stinksauer ... Der Hun ist der Geist der Leber. Die Leber ist in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) jenes Organ, das dafür sorgt, dass alles gut fließt.

Unser Verstand macht mit uns, was er will. Wie ein quirliger Affe, der von Baum zu Baum springt, folgt unsere Aufmerksamkeit den unterschiedlichsten Reizen. Ein schöner Mensch, ein freudiges Gefühl, eine traurige Stimmung. Aufgabenlisten und Zukunftspläne. Nostalgische Sentimentalitäten.

Tiere zu halten ist in der heutigen Zeit normal. Tiere werden als Freund, Begleiter, Nahrungsmittel, Rohstoffquelle und in manchen Gegenden als Transport- und Fortbewegungsmittel angesehen. Doch obwohl sich viele von uns als ‚tierlieb‘ bezeichnen, werden weltweit pro Jahr rund 50 Millionen Tiere getötet – und das nur, weil sie ‚nutzlos‘ sind.

Laut einer neuen Studie wird es in 35 Jahren mehr Plastik als Fische im Meer geben. Der Großteil des Plastiks gelangt über die Flüsse ins Meer, also bin ich, die nicht am Meer wohnt, mit meinem Plastikkonsum, an dieser horrenden Menge an Müll im Meer, mitbeteiligt.

Als Kinder haben wir uns immer köstlich amüsiert über Leute, die laut mit sich selbst redeten. Mit wem schimpfte die Großmutter? Lebte sie mit Geistern, von denen wir nichts wussten? Inzwischen habe ich mich daran gewöhnt, Menschen zu begegnen, die laut gestikulierend allein herumspazieren und einen Knopf im Ohr haben.

Ich habe es immer geliebt, zum Meditieren in ein fremdes Land zu reisen. Für Jahrzehnte bestand mein Urlaub darin, ein langes Retreat irgendwo im Ausland zu machen. Die Retreat-Zentren lagen oft abgeschieden, fern vom Touristenrummel. Schon der Weg dahin war abenteuerlich.

Gestern hat mir unser sechsjähriger Sohn Daniel diese Frage gestellt: „Gibt es Gott wirklich?“ Daniel geht hier in Mattersburg in die erste Volksschulklasse. „Und Jesus, hat er wirklich gelebt?“ Mit Lesen und Schreiben lernt er auch die römisch-katholische Kirche und damit die christliche Religion kennen. „Und Buddha?“ Wie schwierig muss es für einen heute Sechsjährigen sein zu unterscheiden, was real ist und was nicht!

Auf diversen Social-Media-Kanälen konnte man schon sehen, was REWE seinen Kunden anbietet. Es handelt sich dabei um eine Aktion, die es weltweit geben sollte – eine Aktion gegen die Verschwendung von Lebensmitteln.

In letzter Zeit interessieren mich ganz besonders die zehn Vollkommenheiten, die Paramis. Das sind die Geisteseigenschaften, die gemäß der buddhistischen Psychologie einen erwachten Geist charakterisieren. Wer sich viele Jahre der buddhistischen Achtsamkeitspraxis widmet, wird bei stetem Bemühen die zehn Vollkommenheiten entwickeln.

Ich bin eine Pitta/Vata-dominierte Person und weil ich schon so alt bin, weit über den Wechsel hinaus, plustert sich mein Vata immer mehr auf. Ich hätte nie gedacht, dass auch ich einmal Falten und weiches, schlappes Gewebe kriegen werde, dass ich alles Mögliche vergessen und ständig unter irgendwelchen Wehwehchen zu leiden haben werde.

Es ist Herbst. Susi ist traurig. Sie sitzt da und denkt an früher. Früher war es viel schöner. Früher war sie noch jünger, attraktiver. Früher ging die Arbeit noch leichter von der Hand, war das Leben noch nicht ein täglicher Kampf, ob sie weitermachen solle oder nicht, mit all der Routine, mit all dem Alltag. Und so quält sich Susi Tag für Tag, sagt sich: „Wäre doch ..., hätte ich doch ..., wenn ich doch nur ..., könnte er doch wieder ...“ Sie kennen das?

Was ist eigentlich Mitgefühl? Die Antwort ist vielleicht verblüffend: Es ist weniger ein Gefühl, als eine innere Haltung. Sie findet ihren Ausdruck in einem uneingeschränkt gutenWillen gegenüber sich selbst und der Welt. Wie kann Mitgefühl uns helfen, dass wir nicht von den Eindrücken überwältigt werden?

Wir wünschen uns tagtäglich etwas: ein neues Handy, ein bisschen Glück, schönes Wetter und vieles mehr. Manche Wünsche werden wahr, andere nicht. Und dann gibt es wiederum Menschen, die sich darum bemühen, dass unsere Wünsche in Erfüllung gehen.

Dr. Ilse Fahrnow über Glück: "Es entsteht durch körperliche Momente (Hormone, Energieströme, ...) und durch eine gelassene Heiterkeit im Gemüt. Es entsteht auch, wenn ich lebensfördernde Gedanken pflege."

Manchmal begegne ich einer jungen Frau und denke: „Oh je, so fahrig und unbewusst bist du in dem Alter auch häufig gewesen, so ganz neben der Spur." Und dann, mit Blick auf eine andere, denke ich: „Schau dir dieses Mädel an, wie wunderbar, wie außergewöhnlich – so war ich auch zuweilen."

Wie oft stehen Eltern vor Herausforderungen, die sie sich im Traum nicht denken konnten. Wie oft kommen sie an ihre Grenzen im täglichen Miteinander. Allen Erziehungsexperten zum Trotz entspricht unser spontanes Verhalten in schwierigen Alltagskonflikten dem Repertoire der eigenen Eltern.

Georg Weidinger über Glück: "Glück ist für mich ein Moment, der so schön ist, dass die Zeit stehen bleibt und dass ich in diesem Moment für immer verweilen könnte."

Die Rechte Rede versteht sich als Teilaspekt des Edlen Achtfachen Pfads, also des Weges, den Buddhisten sich vornehmen zu beschreiten.

Krishnamurti sagt in einem der Bücher über Achtsamkeit ungefähr Folgendes: Stell dir vor, du bist in einem Zimmer und plötzlich entdeckst du eine Schlange, die in der Ecke liegt. Du weißt nicht, ob sie giftig ist, sie hat die Augen offen, und nun entwickelt sich in dir eine Achtsamkeit, die voller Konzentration und Intensität ist.

Ich bin dankbar für…
Für jeden bewusst gelebten Moment. Der Alltag ist oft stressig, man hetzt von einem Ort zum nächsten und vergisst dabei immer wieder auf die kleinen, schönen Momente zu achten die wir tagtäglich erleben.

Ich bin dankbar für…
Die Tatsache, dass ich keinen Fernseher habe. Anstatt dessen, habe ich Bücher. Wenn ich einmal wirklich Nichts zu tun habe, lese ich. Ich schaue mir gerne Filme an, doch dafür braucht man keinen Fernseher.

Ich bin dankbar für…
Meine Mitbewohnerin. Ich habe bei meinen Eltern gewohnt, mit meinem damaligen Partner, alleine und nun lebe ich mit einer Freundin in einer Wohngemeinschaft. Und bis dato hat mir Nichts so gut getan.

Ich bin dankbar für…
In einem Land zu leben, in dem kein Krieg herrscht. In vielen Ländern auf der Welt herrscht Krieg und die Bewohner haben Angst um sich, ihre Familien, ihre Freunde und um ihr Hab und Gut. In Österreich ist das zum Glück nicht der Fall.

Ich bin dankbar für…
Die Großmütter die ich hatte. Beide starben in den letzten 4 Jahren, zu früh wenn es nach mir geht, aber wirklich komplett verlassen haben sie uns nicht. Egal ob auf Fotos, Erinnerungen, oder Erzählungen: Sie sind noch immer hier.

Johanna (20) - Ich habe gelernt, auf mich selbst zu achten
Laufen bedeutet für mich vor allem Entspannung, denn ich kann beim Laufen dem Alltag entfliehen. Meine Brüder haben mich mit dem Lauffieber angesteckt.

Ich bin dankbar für…
Die Schule, die ich besuchen durfte. Meine Eltern entschieden, dass meine Geschwister und ich gemeinsam das Lycée francais de Vienne in Wien besuchen sollen und ermöglichten uns damit, zweisprachig aufzuwachsen.

Zum Jahresausklang und 2016er Neubeginn möchte ich einen meiner Lieblingstexte bloggen - "Das Loch in der Straße" (Aus dem tibetischen Buch vom Leben und vom Sterben).

Ich bin dankbar für…
Meinen anstehenden Urlaub. Einfach mal ein paar Tage frei zu haben, an denen ich nicht arbeiten muss und nicht auf die Uni muss, ist ein schönes Gefühl.

Ich bin dankbar für…
Wien. Oder eher: In einer Stadt wie Wien zu leben und aufgewachsen zu sein. In einer Großstadt aufzuwachsen bietet viele Vorteile und diese konnte ich allesamt genießen.

Ich bin dankbar für…
Die Vergangenheit. Schlimme Ereignisse passieren, genauso wie gute Ereignisse und für beides bin ich dankbar. Denn im Endeffekt formen uns diese Ergebnisse. Sie machen uns zu dem Menschen, der wir sind.

Ich bin dankbar für…
Meine Geschwister. Mit einem älteren Bruder und einer (um eine Minute jüngere) Zwillingsschwester aufzuwachsen war nicht immer leicht, aber ich möchte keinen Moment missen.

Edith (47) - Ich habe gelernt, Körper und Geist in Einheit zu bringen
Ich mache zwei verschiedene Arten von Yoga: Ashtanga- und Hatha-Yoga. Neben der täglichen Praxis sind mir die Meditation, die positive Haltung dem Leben gegenüber, die Ernährung und die Entspannung genauso wichtig geworden.

Ich bin dankbar für…
Für mein Zuhause. Es ist nicht nur gemütlich, sondern bietet es mir auch Sicherheit, ein kuscheliges Bett und eine warme Dusche. Viele erachten es als selbstverständlich - doch das sollte es nicht sein.

Eva (65) - Ich habe gelernt, dass Sport Jung und Alt miteinander verbindet
Ich fahre sehr gerne Wasserski, Mono-Ski, Trick-Ski und ab und zu fahre ich Wakeboard. Seit ich in Pension bin, habe ich alle Zeit der Welt.

Ich bin dankbar für…
Einen unglaublichen Hund und eine außergewöhnliche Freudschaft gehabt zu haben. Hunde sind wundervolle Tiere, sie können der beste Freund, der Beschützer und so vieles mehr sein.

Weitere Beiträge ...