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Der Zukunftsforscher Matthias Horx sagt, die Corona-Krise wird die Welt verändern. Das glaube ich auch. Durch Krisen verändern wir uns immer, und das ist ihre positive Seite.

Ganz viele haben gemerkt, dass unsere Welt nicht mehr richtig gestimmt hat, dass sie wieder einmal aus den Fugen geraten ist.

Ein deutscher Freund hat mich angerufen und gemeint, es täte ihm leid, dass so vieles nicht mehr möglich sei. Der persönliche Kontakt, ein Gläschen Wein gemeinsam zu trinken. Er hoffe außerdem, dass die Politiker in Österreich liberaler seien als in seiner Heimat.
Ich habe ihm widersprochen. Mit Liberalität haben die Maßnahmen nichts zu tun, sondern vielmehr mit der Frage, ob sie nötig sind. Gelegentlich eine Pause einzulegen, ähnlich wie in einem Retreat, habe ich in meinem Leben als positiv erfahren. Lange habe ich gebraucht, geduldiger zu werden, und erkenne nun das Heilsame in dieser Tugend.
Wenn alles gut geht, soll der extreme Rückzug der Gesellschaft ab Ostern allmählich reduziert werden. Das wäre ein guter Zeitpunkt. Ostern hat eine große Symbolkraft. Ende und Untergang, Auferstehung und Neubeginn durchziehen unser Leben.
Wir können uns in den nächsten Wochen auf die Zeit nach der Corona-Krise vorbereiten.
Zwei Achtsamkeitsübungen, die man täglich durch führen kann, finden Sie hier und hier.
Nach dem Ende von Corona werden die Veränderungen ganz von selber eintreten, doch Achtsamkeit kann uns helfen, dass sie in die richtige Richtung gehen und nachhaltiger sind.

Buddha hat gelehrt: „Einen einzigen Weg gibt es, aus Jammer und Not, aus Kummer und Leid, und das ist die Übung der Achtsamkeit.“

Eine Anleitung zur Übung der Achtsamkeit findet sich hier.

Eine Krise verändert die Welt

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