Blog

Machen wir den Klimawandel und mit ihm die CO2-Reduktion zum Ziel unseres kollektiven Handelns, wird klar, dass wir einen Systemwandel brauchen.

Und damit ein anderes Denken – ein Denken in Verbundenheit. Das macht Angst. Weil wir nicht wissen, wie das geht. Weil wir nicht wissen, was dann passiert. Weil dann alles unsicher wird: Worauf können wir dann noch bauen, womit können wir rechnen, worauf können wir zählen?
Doch gerade im gemeinsamen Engagement für ein kollektives Thema der ersten Priorität – wie dem Klimawandel – kann eine neue kollektive Mitte wachsen und aus ihr heraus ein neues System. Ein System, das den Gegebenheiten, wie sie nun einmal sind, angemessen ist. Ein System, in dem wir handlungsfähig bleiben und an einem Strang ziehen können, um kollektive Probleme wie den Klimawandel zu bewältigen.

Klimawandel
Wir müssen noch nicht einmal wissen, wohin uns dieses gemeinsame Engagement strukturell führen und wie dieses entstehende System aussehen wird. Wie unsere Welt organisiert und gestaltet sein wird. Wir müssen uns nur auf den Weg machen – einen gemeinsamen Weg, um ein globales Problem zu lösen: den Klimawandel und damit die Erhaltung der Menschheit.


Was kommt nach dem Anthropozän?
Die Erde kann ohne uns leben. Viele Lebewesen können ohne uns Menschen sogar besser leben. Doch wollen auch wir als Menschheit das Anthropozän überleben? Und: Was kommt dann nach dem Anthropozän? Eine Welt mit oder ohne Menschen?

Weitere Beiträge von Melanie Lanner finden Sie hier.

______
Literatur: Scheidler, Fabian (2017): Chaos. Das neue Zeitalter der Revolutionen. 2. Auflage. Wien: Promedia.

Kommentare  
# Elisen Spies 2020-02-04 13:31
Des wegen geht auch nichts weiter.
Blockade der Verblendung,
würden Buddhisten das nennen.
Antworten | Antworten mit Zitat | Zitieren
# Maja 2020-02-04 13:31
Die Welt wäre ohne uns besser dran...
Antworten | Antworten mit Zitat | Zitieren
Kommentar schreiben