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Um gemeinsam wirken zu können, braucht es eine gemeinsame Ausrichtung: Das ist die Ausrichtung auf den Klimawandel statt auf Wirtschaftswachstum und Standortwettbewerb, der ja auch nichts anderes bedeutet als nationalstaatliche Konkurrenz.

Dann brauchen wir noch gemeinsame umsetzbare Ziele: Das sind zum Beispiel die CO2-Reduktionen um so und so viel Prozent in so und so viel Jahren weltweit, über die sich fast alle wissenschaftlichen Quellen und zivilgesellschaftlichen Bewegungen einig sind. Und dann braucht es den Abschied von einem alten System, das in nationalstaatlichen Grenzen und in wirtschaftlichen Termini denkt. Unter diesen Voraussetzungen können wir gemeinsam überlegen, wie wir als gesamte Menschheit den CO2-Ausstoß reduzieren und dies in einem weltweiten System organisieren.

Klimawandel
Erscheint uns diese Aufgabe zu groß, ist das verständlich. Doch uns bleibt keine andere Wahl. Wir Menschen haben den Klimawandel zu verantworten, also sind wir auch verantwortlich dafür, eine Lösung zu finden. Werden wir also erwachsen! Denn ganz einfach: Ohne das ökologische Gleichgewicht der Erde keine Lebensgrundlage für uns Menschen und viele andere Lebewesen, auf die wir auch angewiesen sind. Durch das Anthropozän ist dieses Gleichgewicht ins Wanken geraten und vielleicht kurz davor zu kollabieren. Zumindest steht es nicht gut um dieses fragile Gleichgewicht, wenn wir weitermachen wie bisher. Augen zu verschließen und den Status quo aufrechtzuerhalten, ist also keine Lösung.

 

Weitere Beiträge von Melanie Lanner finden Sie hier.

Kommentare  
# Peterg 2020-01-20 09:47
JA! Gemeinsam ist hier das wichtigste!
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