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Wir brauchen also auch in den Fragen des Klimas und der Ökologie ein anderes Zentrum unseres Denkens und Handels. Wir müssen wirklich wissen, wirklich begreifen, wirklich spüren, wie stark wir abhängig sind – von der Natur, ihren Gaben, dem Boden unter unseren Füßen, von Tieren, Pflanzen und anderen Menschen. Welche andere Wahl haben wir angesichts einer globalen ökologischen Krise?


Ich höre jetzt schon die Stimmen, die fragen: „Und wie stellst du dir das vor? Wie soll man das umsetzen? Was ist die Lösung?“ Ich habe keine Lösung, keine konkreten Umsetzungsschritte, keinen abzuarbeitenden Fahrplan. Was ich anbieten kann, ist eine andere Perspektive, und dadurch eine Basis, auf der wir gemeinsam aus einem anderen Zentrum heraus denken und dann miteinander handeln können: aus dem Zentrum der Verbundenheit und der wechselseitigen Abhängigkeit.

ökologischen Krise
Ohne diesen Standpunktwechsel, ohne ein anderes Denkzentrum – in uns als den individuellen Menschen und als Gesellschaft – können wir nicht über ein Gesellschaftssystem der Grenzen, Abzäunungen, der Trennung und der globalen Apartheid hinausdenken.
Und wohin wir nicht denken können, dort können wir nicht hinein handeln.
Schulen wir also unser eigenes Denken, üben wir den Blickwinkel der Verbundenheit, und dann treffen wir uns, reden und handeln miteinander. Was meinst du?

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