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Andere beständig verändern und verbessern zu wollen ist eine Sucht, durch die sich die Freiheit des Seins erfährt, wenn Du Dich und andere in ihrem Sein gänzlich annimmst.

Letztlich findest Du alles in Dir, was Du im Außen gesucht hast. Jedes Gefühl ist in Dir. Wenn Du es bewusst und gegensätzlich erfahren hast, dann hast Du es auch bewusst verinnerlicht.

Worüber sich Menschen am meisten täuschen, das ist die Existenz einer irdischkörperlichen Erfahrung ohne das Verständnis und die Akzeptanz der Polarität.

Wenn ich ständig die positive Seite des Lebens erwarte, dann erfahren sich Erwartungen (Süchte). Süchte werden mal befriedigt und erfüllt, mal aber auch nicht. Nichterfüllung bedeutet dann oftmals Unzufriedenheit, Frustration und Enttäuschung. Sucht mündet irgendwann in die Erfahrung bewussten Entzugs.

Erkenne, wo sich im Leben gerade etwas erfüllt durch das, was sich gerade nicht erfüllt, bei Dir oder bei anderen.

Freiheit

Ständige Fülle ergibt sich aus der Ganzheit (Polarität) des Lebens, nicht aus der Ablehnung eines Teils davon.

Meistens stört es Menschen, wenn ihre Erwartungen nicht erfüllt werden. Sie glauben, es sei Deine Aufgabe, sie beständig glücklich zu machen oder sie wollen Dich unbedingt glücklich machen, weil sie Dein Glück für ihr eigenes Wohlergehen brauchen. Menschen gebrauchen Dich als Spiegel für ihr eigenes Glück oder Unglück.

Solange Dein Wohlergehen beständig von der Erfüllung von Erwartungen abhängig ist, ist dies der Weg in die emotionale Sucht (Abhängigkeit). So wird der Mensch zunächst abhängig davon, was andere tun oder nicht tun. Doch Sucht schließt wahre Freiheit aus. Freiheit kommt nach dem tiefen Durchwandern eigener Süchte und Abhängigkeiten, niemals davor.

 

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