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Scheitern gehört einfach zum Leben dazu und kann einem auch einiges lehren, wie Akzeptanz, Loslassen oder Vertrauen.

Es geht weiter
Es gibt da noch etwas, woran ich glaube. Ich glaube daran, dass wir aus Situationen, die wir uns wirklich „ganz anders gewünscht hätten“, lernen können. Ob, wie viel, was, in welchem Tempo und auf welche Art und Weise, das ist jedem und jeder selbst überlassen. Was wir jedoch ganz bestimmt lernen, ist: mehr über uns selbst, mehr über die hatschert hinkenden Seiten des Lebens, mehr über unseren eigenen Umgang damit. Und genauso gut können wir Qualitäten lernen, die wir uns als Menschen durchaus in die Hosentasche stecken können: Akzeptanz. Loslassen. Vertrauen. Demut. Denn ALLES haben wir wirklich nicht in der Hand, da können wir noch so sehr visualisieren und Yoga prakizieren … 

Wirklich gescheitert sind wir dann, wenn wir uns nicht mehr erheben. Und so, wie ein Kind wieder aufsteht, weitergeht, fällt, weitergeht und dadurch Gehen und Laufen lernt, darfst auch du dich bitte nicht unterkriegen lassen. Scheitern tut weh, hinterlässt Narben und: kann Heilung bringen. Es geht weiter und DU gehst weiter. Ein bisschen aufrechter.

Ich zitiere hier Eva Karel:
„Die menschliche Existenz gibt es nun mal nicht in Hochglanzausgabe, sondern lediglich im leicht abgegriffenen, etwas zerrupften, aber deswegen eben sympathischen Second-Hand-Format. Und das ist gut. Weil wir keine Roboter sind, weil menschliche Perfektion nicht existiert.“

Mögen wir uns alle gegenseitig und auch selbst ein bisschen menschlicher behandeln. Vor allem in den Situationen des Lebens, in denen wir Lebenslaufen lernen …

500mal250 Lena Scheitern5

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