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Entscheidungen können wir dann leichter treffen, wenn das Gefühl klar ist. Das gilt es zu erkennen. Manchmal müssen wir lange auf die Klarheit, lange auf die Gewissheit warten. Halte das aus. Sie kommt, wenn sie kommen soll. Vertraue dem, was geschehen soll.

Halte die Ungewissheit aus, wenn gerade Ungewissheit angesagt ist und dann genieße bewusst die Gewissheit, wenn sie kommt. Ungewissheit kann grausam sein – dadurch erst können die Schönheit und Gnade der Gewissheit erfahren werden.

Vertrauen bedeutet, nicht zu wissen. Halte Deine Unwissenheit aus. Vertraue dem Plan Deines Lebens, vertraue der Führung Deines Höheren Selbst. Vertraue der Liebe selbst, die sich Dir in allem offenbaren wird. Wem willst Du sonst vertrauen? Es heißt SELBST-Vertrauen. Liebe ist die Offenbarung des Göttlichen in Dir selbst.

Schaut, wo Ihr als (Seelen-) Paar bewusst Gegenseitigkeit in Eurem Begehren, in Eurer Leidenschaft erfahren könnt. Schaut, wo Ihr Gleichheit bewusst erfahren dürft. Da darf und soll sie sein. Vorher hast Du Ungleichheit, Lustlosigkeit und Einseitigkeit zur Genüge erfahren. So lernst Du bewusst das Gegenteil schätzen (lieben). Das Ungeschätzte ist der Zugang zu wahren Schätzen. Gegenseitigkeit ist in ihrer erlösten Form die höchste Gnade der Vereinigung. Sie ist die vollkommene Achtsamkeit des anderen in der Erkenntnis Deiner selbst.

Vertrauen

Dort, wo Gefühle erwidert werden, da ist in ihrer erlösten Form auch die Gnade aller Erwiderung. Vorher hast Du Nichterwiderung bewusst erfahren und nicht zufällig auch die Vergeblichkeit Deines Werbens. Erfolgreiche (Be-) Werbung will sich erfahren – so wie die Vergeblichkeit. Die schlechte Werbung ist dabei nur der Spiegel einer jeden guten Werbung. Was Geschmacksache ist, das ist oftmals eine Sache der Wahrhaftigkeit dessen, was Du fühlst. Was sich bei dem einen gut anfühlt, das kann bei dem anderen völlig verkehrt sein. Dadurch erkennst Du, wo es richtig gut und wahrlich schön sein darf. Schönheit ist dann kaum zu ertragen.

Mal kommst Du schnell, mal langsam, mal gar nicht an Dein Ziel. So lernst Du es zu schätzen, etwas erreichen zu können. Genieße die Freude der Erreichbarkeit und schaue zurück auf all die Zweifel, die Du hattest, ob Du es erreichen kannst. Zweifel hindern Deinen Erfolg nicht wirklich. Die Liebe lässt sich nicht verhindern. Mitgefühl lässt sich nicht verhindern. Ein Seelenpartner, der vorherbestimmt ist, der lässt sich nicht verhindern. Wer den Weg zu Dir finden soll, der wird ihn finden. Die Liebe findet Dich. Alles findet Dich. Jedes Gefühl findet Dich. Selbst die Angst hat Dich gefunden – so wie die Freude. Die Nichtliebe hat Dich gefunden, um Dich in göttliche Liebe zu wandeln. Vertraue, dass Dich alles finden wird, was Deine Seele braucht.

Weitere Beiträge von Klaus Eibach finden Sie hier.

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