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Nun, DAS Rezept für mehr Mut gibt es – wie immer – nicht. Aber EIN Rezept. Dieses ist das, was ich (mit dem Wissen, das ich jetzt habe) für mich gefunden habe: Man nehme Tapferkeit und vermenge diese mit Respekt, Beharrlichkeit und Ehrlichkeit. Dann würzen – mit einer Prise Angst, einer Prise Demut und viiiel Liebe. Am Ende lasse man das Ganze über der Flamme des beherzten Tatendrangs köcheln. Rührig sein. Fertig. Keine Sorge, die Zutaten hast du schon längst.

Bei einem Skydive auf den Fallschirm zu vertrauen oder jemanden nach dem Weg zu fragen. Auf ’s offene Meer rauszuschwimmen oder Papa anzurufen und ihm zu sagen, dass man ihm verzeiht. Mit der höchsten Hochschaubahn zu fahren oder zu sagen: „Mir ist das alles zu viel.“ Den Job zu kündigen, obwohl es noch keinen neuen gibt, oder diesen Menschen dort drüben mal anzusprechen. Für all das und noch mehr brauchen wir ihn. Ihn, der sich in den Proben des Lebens zeigt. Mut, im Sanskrit Abhaya genannt.
Mut zählt mitunter zu unseren wichtigsten Begleitern auf unseren Lebenswegen und spirituellen Pfaden. Er hält unsere Hand, wenn wir „anders sind als die anderen“ oder anders handeln als es von uns erwartet wird, wenn wir nach höheren Idealen streben, wenn wir wagen, was noch wenige gewagt haben, unseren Schatten tief in die Augen schauen, eingreifen, wenn Unrecht geschieht, wichtige Entscheidungen treffen, nach Niederlagen aufstehen und weitergehen, unserer Berufung folgen und uns für eine gute Sache engagieren oder … die Liste hat – wie sich schon zuvor gezeigt hat – wohl kein Ende.

MutI

Dieser Blog ist zuerst in der Yogazeit erschienen.

Fotos © Pixabay

Kommentare  
# Lisa 2018-11-08 08:57
Nur Mut :-)
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