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Wenn sich Liebesbeziehungen im Verständnis ihrer seelischen Transzendenz und der Ganzheit (Einheit) der Liebe bewusst anbahnen oder entwickeln, dann werden sie reine Gnade sein. Beziehungen sind kein Zufall.

Mal bahnt sich eine Beziehung erfolgreich an, mal verlaufen sich unsere Bemühungen im Sande. Gefühle des Bemühens wollen sich bewusst erfahren. Werben will sich erfahren. Bewerben will sich erfahren. Bewerbungen wollen sich erfahren. Die Werbung will sich erfahren. Werben ist dabei weder weiblich noch männlich. Es ist.
Mal ist der Mann der Jäger, mal wird es die Frau sein, wenn sie es sich bewusst gestattet. Sie kann es sich verbieten. Sie kann es sich erlauben. Beides darf sein, frei sein, in Liebe sein.
Fühle, welche Rolle Dir mehr liegt. Da liegt auch Deine gefühlte Wahrheit. Was Du Dir verboten hast, das wirst Du Dir auch gestatten können. Verbote sind der Weg zu aller Erlaubnis.
Dem Moralapostel wird eines Tages seine eigene Moral amoralisch um die Ohren fliegen. Der Moralist ist ein Prinzipienreiter, der sich in der Einhaltung (Bewahrung) von Prinzipien erfahren will, oftmals sehr rechthaberisch. Die ganzheitliche Liebe ist jedes Prinzip und jede Prinzipienlosigkeit, jedes Konzept und jede Konzeptlosigkeit. Sie ist jedes Recht und jedes Unrecht. In der Mitte hebt sich alles auf. In der Mitte von allem liegt das Gleichgewicht, die göttliche Harmonie, das reine SEIN. Sein bedeutet bedingungslos (allumfassend) liebend SEIN.

Der Moralist spielt seine Rolle, weil er sich nur selber lieben kann, wenn er sich freudvoll oder ängstlich an seine selbstgesteckten Grenzen hält. Diese Grenzen, die seine Bedingungen an die Liebe sind, die will er oftmals auch anderen machtvoll, diktatorisch, herrisch, gebieterisch und selbstherrlich setzen. Doch wahre Liebe ist grenzenlos. Grenzen, die Du aufbaust, die wirst Du selber wieder einreißen, wenn Du Dich in Deinen eigenen Grenzen (Mauern) erkennst. Grenzen halten Dich gefangen – bis Du Dich nach Freiheit sehnst.
Der Jäger hat die Freude am erfolgreichen Jagen (Begehren). Auch die Jägerin hat Freude am Erfolg. Sie kann ihre Freude und ihr Begehren unterdrücken. Sie kann es aber auch bewusst leben. Sie kann bewusst in allem lebendig sein – oder es sich verbieten (lassen).
Der Mensch kann sich den Lebensvorstellungen der anderen anpassen oder eben unangepasst sein. Der extrem Unangepasste ist ein Extremist, der seine Sicht auf alles Angepasste braucht. Das Gleichgewicht ist immer in der Mitte. Sei so angepasst wie unangepasst und Du bist wieder EINS. Kehre zurück in die Einheit. Vereine das Schaf, vereine den Wolf in Dir. Vereine Sanftheit und Wildheit und wisse Du bist, weil Liebe in allem ist.

Den letzten Blog von Klaus Eibach finden Sie hier.

Kommentare  
# Anna-Lena 2018-11-09 13:30
Das Gleichgewicht ist immer die Mitte! Vielen Danke! Das sind Worte der Weisheit!!!
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