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Worum es in diesem Beitrag geht? Warte kurz. Gleich erfährst du’s. Warte. Ja, warte kurz. Richtig: um die Geduld. Warum wir sie dringend brauchen, was sie uns schenkt und wie du dich in ihr üben kannst, liest du hier.

Geduldsübungen
Sicher, Geduld kannst du lernen. Die Samen für Geduld werden – wie so oft – zwar in der Kindheit gelegt, aber hey: „Was Hänschen nicht lern, lernt Hans immer mehr“, wie ich gern zu sagen pflege. Hier sind drei Übungen, drei Impulse für mehr Geduld.

Übe dich – und wenn es nur heute ist – darin, warten zu können. Nimm dir Zeit für die lange Weile, nimm Ungeduld erzeugende Situationen an, wie sie sind. Nimm rote Ampel als Anlass dazu, wieder tiefer (ja, bis in deinen Bauch) zu atmen. Nimm Warteschlangen als Möglichkeit, dich in Geduld zu üben.

Lass los, denn der Verlauf mancher Dinge liegt einfach nicht in deiner Hand. Bevor du dich also auf den Kopf stellst (außer, das gehört zu deiner Asana-Praxis, dann stell dich bitte auf den Kopf!), mache dir bewusst ob die Supermarktschlange sich jetzt wirklich schneller bewegen wird, wenn du einen Seufzer nach dem anderen rauslässt, die Augen verdrehst oder dich stresst. Genauso verhält es sich mit den Supermarktschlangen des Lebens; manchmal geht es einfach nicht schneller, manchmal sind andere vor uns dran.

Meditation – wenn sie bereits Teil deiner Yogapraxis ist, wunderbar. Wenn du dir bislang nicht so viel Zeit für sie nehmen konntest, dann mach dir selbst dieses Geschenk. Meditation ist eine wunderbare Möglichkeit, Geduld zu lernen und uns vor allem selbst in geduldigen wie in ungeduldigen Momenten besser anzunehmen.

Geduld IV

Weitere Beiträge zur Geduld finden Sie hier.

Dieser Blog ist zuerst in der Yogazeit erschienen.

Fotos © Pixabay

Kommentare  
# Fred Fink 2018-10-31 14:20
Danke für die Tipps
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