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Menschen, die wahrhaftig in ihren Gefühlen sind, stoßen bei den Menschen auf Widerstand und Ablehnung, die bestimmte Gefühle für sich nicht wollen oder verdrängen. Viele lehnen es gänzlich ab, über Gefühle nachzudenken. So erfährt sich Ablehnung und Ignoranz. Wie innen – so außen.

Manchen ist es einfach zu viel, über Gefühle oder über sich nachzudenken. So erfährt sich das Viele - ständig neu durch das Wenige; die Überforderung ist hierbei der ständige Spiegel der Unterforderung. Jeder hat sein eigenes Tempo und auch seine ganz persönliche Einsichtsfähigkeit, die dem eigenen Erleben und Fühlen entspricht und niemals anders sein kann, als sie gerade ist.

Wer meint, „Denken“ sei wichtiger, verlässlicher, kontrollierbarer und richtiger als „Fühlen“, der legt die Unwichtigkeit und Falschheit des eigenen Gefühllebens fest. Wer hingegen im bewussten Einklang von Denken und Fühlen lebt, der lebt Einklang statt Missklang.

Wer fühlt, was er denkt und denkt, was er fühlt, der lebt bewusst auch im Herzen. „Mit dem Herzen zu sehen“, das bedeutet auch, fühlend gänzlich in Liebe zu SEIN.

Wer bestimmte Gefühle für sich ablehnt, der wird sie auch bei anderen ablehnen. Solange Menschen darüber urteilen, welche Gefühle sein dürfen und, welche nicht, verurteilen sie exakt das Gefühl, welches sie weder für sich noch von anderen wollen.

Wer meint, der Verstand habe die Macht über Gefühle, der wird irgendwann erkennen, dass der Mensch auch Gefühle erfährt, die er so gar nicht will, vor denen er sich unbedingt schützen will. Wollen ist der ständige Spiegel dessen, was der Mensch nicht will. Beides muss existieren und darf in Liebe SEIN.

500mal250 wahrhaftigkeit

Wer nur die eine, die positive Seite des Lebens will, der braucht den ständigen Vergleich zu dem, was er für sich nicht will oder gar im Außen bekämpft. Dabei ist die Erfahrung im Außen immer ein Spiegel eigenen inneren Erlebens.

Alles, was der Mensch an Gefühlen in seinem Leben verhindern will, da erfährt sich sein Wunsch nach Verhinderung. Es ist dann ein Leben der Verhinderung, wobei die Verhinderung mal mehr oder weniger gelingt.

Gelingen ist der ständige Spiegel allen Nichtgelingens. Wer will, dass ihm ständig und neu alles immer wieder gelingt, der ist süchtig nach Gelingen. Die Gier des Gelingens ist die Sucht nach Erfolg und Anerkennung. Sucht bedeutet Abhängigkeit. Wo intensive oder auch totale Abhängigkeit erfahren wird, da kann keine bewusste Unabhängigkeit sein.

Kommentare  
# Sandrine 2018-04-09 09:14
JA! lassen wir gefühle gefühle sein, und fühlen sie auch als solche! Danke!
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# RCF 2018-04-12 20:05
Einen wundervollen Start in die neue Woche mit wundervollen Gefühlen.
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