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Der Atem ist eines der wesentlichen Merkmale, durch die sich Yoga von diversen Sportarten unterscheidet. Für die neue Yogaübungsreihe ist es wichtig, die Atmung ins Zentrum der Aufmerksamkeit zu bringen.

Nicht ohne Grund wird die richtige Atemführung sehr eng mit dem emotionalen Zustand eines Menschen, und mit der Lebensenergie an sich verbunden. 
Die Bewegungsabläufe werden immer mit der Aus- und Einatmung koordiniert. Sozusagen führt der Atem die Bewegung, und nicht umgekehrt. Nehmen Sie sich zu Beginn ein paar Minuten Zeit, um Ihre Achtsamkeit zur Atemwahrnehmung zu lenken. Mit der Konzentration darauf weiten sich einzelne Körperräume. So entsteht mehr Volumen für körperliche und geistige Lebenskräfte. Über den Atem schaffen wir eine Verbindung mit unserer Umgebung und unserem höheren Selbst zu Beginn der Praxis. Das Achten auf den Atem während der Yogaübungen bringt uns den Luxus von Ruhe, Sicherheit, Gleichgewicht, Widerstandskraft, Selbstwert und vielem mehr.

Wir empfehlen diese Übungsreihe jedem und jeder, denn der Atem ist unsere Lebenskraft und dieser Lebenskraft ab und zu liebevolle Aufmerksamkeit zu schenken, zahlt sich ganz bestimmt aus!


1. Sitzhaltung auf dem Stuhl

WIRKUNG: Integrierte Brustkorb- und Bauchatmung, Verlängerung der Ausatmung, Erhöhung des Atemvolumens, Entspannung des Zwerchfells und Beruhigung des Geistes.
AUSFÜHRUNG: Setzen Sie sich für die optimale Aufrichtung der Wirbelsäule auf einen Stuhl. Nehmen Sie sich einige Atemzüge Zeit zum Ankommen.
BEIM EINATMEN: Heben Sie die Arme seitlich und atmen Sie sanft ein. Drehen Sie die Handflächen dabei nach oben.
BEIM AUSATMEN: Senken Sie die Arme und beugen Sie sich sanft nach vorne. Entspannen Sie dabei Schultern und Nacken.
WIEDERHOLUNG: 8  – 10 x.Bild 1

Text: Birgit Pöltl
Yogaübungen: Remo Rittiner
Model: Sarah Tiesler
Fotos: Momo Pröll

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