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Wenn schwere Gefühle dominieren,
dann fällt es schwer bis unmöglich,
sich das Leben weiter leicht zu denken.

Die Dominanz des Gefühls ist der Tod des Egos,
sich das Leben lediglich zu denken
statt es bewusst auch gänzlich zu fühlen.
Es ist die Geburt von Demut und Mitgefühl.

Viele reden von Achtsamkeit,
aber sie ignorieren ihre Gefühle.
Es gibt eine zwanghafte Achtsamkeit des Verstandes
und eine gefühlte Achtsamkeit des Herzens.
Die Achtsamkeit des Herzens heisst Mitgefühl.
Wer Gefühle ignoriert oder gar abwertet,
der geht wenig achtsam mit all dem um,
was er selber fühlt oder am liebsten, gar nicht fühlen,
sondern wegdenken will.
Wie könnte ein Mensch dann wahrhaft achtsam im Herzen sein ?
Will er ein Roboter sein ?

Was der Mensch aus seinem Leben ausgrenzt, auch an Gefühlen,
das sind die Grenzen, die er der ursprünglich grenzenlosen Liebe setzt.
Liebe ist Ganzheit. Sie erfährt sich durch das,
was der Mensch gefühlsmässig von sich abspaltet und abtrennt,
bis er es als seinen Spiegel im denkenden und fühlenden Bewusstsein erkennt.

Die Lebendigkeit des Lebens erfährt sich
durch die Lebendigkeit der Gefühle.
Jedes Gefühl ist eine Welle des Ozeans.
Jedes abgelehnte Gefühl ist eine abgelehnte Welle.
Die Annahme einer jeden Welle,
das Fühlen all dessen, was uns an Gefühlen erreicht,
ist der Ozean unendlichen Mitgefühls.
Was wäre das Leben ohne Gefühle,
die Liebe ohne Mitgefühl und
der Ozean der Liebe ohne seine Wellen ?

Kommentare   

# Jessica Käser 2017-02-28 11:38
?? Achtsamkeit beginnt damit dass ich in mich reinfühle... Jetzt in dem Moment wie es mir geht...
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# Petra Pfirrmann 2017-02-28 11:39
Mal wieder so treffend, lieber Klaus
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# Merula Eleni Rubecul 2017-02-28 11:39
Quelle? Oder ist es vom Autor des geteilten Artikels?
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