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Ich stelle mir selbst oft die Frage, wer ICH bin und wie ich an den Punkt kam, an dem ich heute stehe. Nun, das Leben beschloss, mich Maria zu nennen. Maria Stefanik. Meine Seele katapultierte mich vor 46 Jahren in höchst turbulente Lebensumstände in den ungarischsprachigen Raum Serbiens – die Vojvodina.

Heillos überfordert, überließ mich meine Mutter bereits als Baby einer anderen Frau, bei der ich bis zu meinem vierten Lebensjahr blieb. Nach weiteren Jahren bei meiner Tante und meiner Cousine kam ich dann endlich zurück zu meinen Eltern. Schon früh durfte ich die Gaben der Feinfühligkeit und Intuition erleben. Der Umgang mit ihnen fiel mir nicht immer leicht, doch aus heutiger Sicht bin ich von Herzen dankbar für sie. All der Schmerz, den ich im Laufe meines Lebens erfuhr, und der Groll, den ich daraufhin in mir ansammelte, führten dazu, dass die mir anvertrauten Gaben verschüttet wurden. Während diese geduldig darauf warteten, wieder von mir entdeckt zu werden, übte ich mich im Wegschauen und Vergessen. Ein längerer Aufenthalt im Frauenhaus sowie meine 14-jährige erschöpfende Tätigkeit bei der Gewerkschaft krönten meine Versuche, mich selbst zu betäuben. Irgendwann war der Ruf meiner Fähigkeiten jedoch so laut, dass ich all meinen Mut zusammennahm und über meinen Schatten sprang. Ich kündigte meinen Job und begab mich auf eine geistige Reise, die mehrere Jahre dauern sollte. Nur so konnte ich jene Reife erlangen, die es brauchte, um mich an meine Talente zu erinnern, mit ihnen umgehen zu lernen und sie schließlich dem Wohle aller zur Verfügung zu stellen. Dazu gehören mein Interesse an Hermetik, die Arbeit mit der universellen Energie (Reiki), Kristallarbeit, spirituelles Coaching und – ein mir ganz besonderes Anliegen – die Ausbildung zur Meditations- und Achtsamkeitslehrerin.

Kurz darauf erfüllte sich ein weiterer großer Traum, den ich schon lange in meinem Herzen getragen hatte: eine Reise in das magische Ägypten. Ich fühlte bereits vor dem Abflug, dass Erfahrungen auf mich warteten, die meinen weiteren Lebensweg tief prägen würden. Nun war ich hier. Auf den Pyramiden. Am Höhepunkt meiner Schöpferkraft. Und lehnte mit meinem Rücken an der warmen Wand der Königskammer. Gefühle von Demut und Glückseligkeit durchfluteten meinen Körper und ich wusste einfach, dass ICH BIN. Es gab nichts zu denken, nur zu spüren. Ich war zu Hause. Unter dem unendlichen Sternenhimmel Ägyptens betrachtete ich die erhabene Schönheit der ewig weiten Wüstenlandschaft. Da wurde mir klar, wie groß das Geschenk tatsächlich war, das ich an diesem Ort erhielt, und dass auch andere Menschen die Chance haben sollten, diese göttlichen Erfahrungen zu machen. Dem Gedanken folgte ein tiefes Gefühl der Freude und bald wurde aus meinem Wunsch Wirklichkeit: Ich veranstalte nun spirituelle Ägyptenreisen. Ägypten ist für mich Transformation. Heiliger, zeitloser Boden. Meditation inmitten der Stille der Cheops-Pyramide. Irdisch manifestierte, göttliche Schöpfung. Unendlich alte Weisheit, die sich uns offenbart, wenn wir mit unserem Herzen lauschen. Heilende Lichtenergien, die uns auf mehreren Dimensionen durchdringen und unser Bewusstsein heben. Klarheit. Intuition. Universelle Liebe. Ich danke dir, Ägypten. Denn als ich dich fand, fand ich mich SELBST.

 

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