Blog

Zugegeben, es gibt beim Outdoor-Yoga auch so manche Herausforderungen: Kaum sitzt man im Drehsitz, kitzelt schon die erste Ameise. Kaum hat man im Lotus die Augen geschlossen, singt eine Gelse in der Nähe des Ohrs ihre eigene Version vom Om.

Und kaum hat man im Park ein schönes Plätzchen für die Praxis gefunden, kommt eine Gruppe Picknicker, die sich lauthals unterhält. Tief durchatmen. Sind es nicht gerade diese 'Störfaktoren', die uns am meisten über Konzentration und Ausgeglichenheit lehren können? Vielleicht... Genießen Sie den Spielplatz Natur – es lohnt sich.Fügen Sie ruhig hinzu, wozu Sie Lust haben. Viel Spaß!

Egal, ob bei diesem Ausflug oder in unserem Alltag: Wir brauchen sie, die Pause zwischendurch. Wenn Ihnen auf dem Weg eine Bank oder ein bequemer Rastplatz auffällt, so nützen Sie ihn für eine kleine Pause. Legen Sie sich auf den Rücken und ziehen Sie die Knie und Beine Richtung Oberkörper. Atmen Sie tief, atmen Sie ruhig. Spüren Sie, auf welcher Oberfläche Sie aufliegen und wie sich diese – im Gegensatz zur gewohnten Yogamatte – anfühlt. Finden Sie dann einen Übergang zu Savasana (Totenstellung). Lassen Sie in Rückenlage die Füße auseinanderfallen und entspannen Sie Ihren Körper und Ihren Geist. Spüren Sie die Sonne im Gesicht, spüren Sie den Wind in Ihren Haaren, spüren Sie Ihren Atem. Bleiben Sie etwa 10 Minuten so liegen und kommen Sie danach in Ihrem Tempo aus der Stellung. Bild 4a Entspannt

Bild 4b Entspannt

Model: Gino Unterhofer
www.astanga-yoga.eu

Mode: Wellicious
www.wellicious.com

Fotos: Philipp Strohm
www.yogamehome.com

Nebendarsteller: Petra Pils, Livia Pils, Florian Reitlinger, Ameisen, Käfer und unzählige Gelsen

Kommentar schreiben