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Freizeit macht glücklich. Zeit mit den Liebsten zu verbringen oder mit Dingen, die man gerne macht, ist schön und hält uns auch fit. Doch wie soll man all das unter einen Hut bekommen, wenn man nebenher auch noch arbeiten muss?


Zeit ist Geld, Geld ist kostbar – oder so ähnlich –, lautet ein Sprichwort, das wohl jeder kennt. Doch Freizeit ist kostbar, jedoch nicht mit Geld aufzuwiegen. Aber wie können wir es schaffen, uns neben unserem Job und weiteren Verpflichtungen mehr Zeit für uns freizuschaufeln? Mit drei einfachen Tipps könnte es klappen!

  1. Gemütlichkeit führt zu Zeitverschwendung. Hierbei geht es nicht um gemütliche Treffen mit Freunden, sondern um Treffen, die möglichst rasch vorbei sein sollten. Egal, ob es sich um ein Arbeitsmeeting, einen Termin mit dem Vermieter oder der Schwiegermutter handelt – es gibt Begegnungen, die man lieber schnell hinter sich bringen möchte. Wenn man sich hierfür in einem Café mit gemütlichen Sitzen trifft, stehen die Chancen hoch, dass man dort mehr Zeit verbringt, als einem lieb ist. Anstatt das gemütliche Café zu wählen, sollte man sich daher in einer Lokalität mit Stehtischen verabreden, denn kaum jemand möchte freiwillig länger stehen, als er muss, oder?
  2. Zeitziele und Prioritäten setzen. Es gibt ein wichtiges Projekt, welches fertig gemacht werden muss? Dann sollte man damit beginnen und sich nicht von anderen Dingen ablenken lassen. E-Mails können auch später beantwortet werden. Der Boden muss in der neuen Wohnung verlegt werden? Auch hier kann man das Handy getrost beiseitelegen, bis man diese Aufgabe erledigt hat.
  3. Extra Zeit einplanen. Wir planen unsere Tage, Wochen, Monate, manche sogar Jahre. Wir planen, wann wir arbeiten, wann wir Sport machen, wann wir unsere Freunde treffen, wann wir meditieren. Wir planen so viel, doch was, wenn sich etwas nicht ausgeht? Wenn wir auf dem Heimweg in einen Stau geraten, der unsere akribische Planung einfach über den Haufen wirft? Hier hilft es, einfach mehr Zeit einzuplanen: fixe Zeitspannen, in denen man sich nichts Bestimmtes vornimmt, sodass man sich daher entweder sich selbst widmen oder etwas tun kann, was sich sonst nicht ausgegangen wäre. Man kann in dieser Zeit tun und lassen, was man möchte, denn schließlich hat man sich für sich selbst freigenommen.
Kommentare  
# Francois 2017-01-03 11:15
Hallo Verena,

Wie kommt es dass man noch nie so viele Menschen unter Depressionen leiden und es noch nie so viel Freizeit gegeben hat?


Meiner Meinung nach ist Glück nicht zu finden in Umständen und Konditionen, die sind nur eine temporaire Ablenkung und viel Ablenkung lenkt ab vom wirklichen Glück und das wiederum führt zu Depression.

Liebe Grüsse

Francois
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