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Es gibt viele Studien, die belegen, dass Frauen besser im Multitasking sind als Männer. Aus anderen Studien weiß man nun, dass Multitasking nicht gut für uns ist und mithilfe der Achtsamkeit eingeschränkt werden soll. Brauchen Frauen also mehr Achtsamkeit als Männer?


Wie bereits erwähnt, haben Studien bewiesen, dass das weibliche Gehirn fast schon für Multitasking geschaffen wurde. Dies liegt einzig und allein an der Tatsache, dass zwischen der linken und der rechten Gehirnhälfte bei Frauen mehr neuronale Verbindungen bestehen als bei Männern. Doch wir brauchen keine Studie, um zu wissen, was schon seit Jahrzehnten bekannt ist. Nicht nur durch die Medien lernt man das, ich lernte schon als kleines Kind von meinen Eltern, dass meine Mutter immer mit mehreren Dingen gleichzeitig beschäftigt war, während das bei meinem Vater einfach nicht der Fall war.

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Doch was bringt uns Multitasking? Nicht viel. Obwohl es sehr produktiv klingt, mehrere Dinge gleichzeitig zu machen, wissen wir mittlerweile, dass wir im Endeffekt weniger produktiv sind und eher dazu tendieren, Fehler zu machen. Wir fühlen uns ständig gestresst, abgelenkt und überfordert. Und genau hier setzt das Prinzip der Achtsamkeit an. Wir sollten aufhören, uns mit vielen Dingen gleichzeitig zu beschäftigen, und uns stattdessen immer bewusst einer einzigen Sache widmen. Wir können in jedem Moment achtsam sein: Wenn wir gehen, gehen wir. Wenn wir fahren, fahren wir. Wenn wir kochen, kochen wir ...
So, und jetzt zur eigentlichen Frage: Brauchen Frauen nun mehr Achtsamkeit als Männer? Achtsamkeit braucht jeder, egal, ob männlich, weiblich, alt oder jung. Doch je gestresster wir sind, umso wichtiger ist es für uns, achtsam zu sein.

Kommentare  
# Eva Kraus 2016-07-11 12:06
Interessante Frage...
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# Nadine Pfeiffer 2016-07-11 14:15
...mehr Entlastung wäre och ne Variante, dann müsste man/frau nicht so multitaskingmäßig sein ...°°
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# Brigitte Schießl 2016-07-11 16:41
Wenn ich mir das Bild so ansehe, frage ich mich, was passieren würde, wenn die Mutter nur auf das Telefonat konzentriert wäre... der umgekehrte Fall, sich nur auf das Kind zu konzentrieren, würde heissen, nichts anderen mehr machen zu können. Wenn man das mit der Achtsamkeit sehr genau nimmt. Und das geht oft nicht.
Meiner Meinung nach sollte unsere Achtsamkeit als allererstes der Priorisierung unserer Aufgaben gelten und dem, was generell für uns wichtig ist. Danach lässt sich alles einfach nacheinander erledigen - und das mit Achtsamkeit!
Davon können nicht nur die Frauen profitieren - Stress und Burnout ist schließlich auch in der "Männerwelt" ein verbreitetes Thema.
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# Roger Günthard 2016-07-11 16:41
Muss es wirklich immer mit der Geschlechterfrage verbunden werden? Jede Person ist einzigartig, ob Mann oder Frau.
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# Sus Hemmersbach 2016-07-11 16:42
Definitiv: JA :)
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