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Der 14. Dalai Lama ist nicht nur Friedensnobelpreisträger und Oberhaupt der tibetischen Buddhisten, er hat auch mit einem Team ein neues Projekt ins Leben gerufen: den Atlas der Gefühle.


Wir haben oft nicht die Zeit oder die Kraft, uns mit unseren Gefühlen und Emotionen auseinanderzusetzen, und finden uns daher nur allzu gern mit der Tatsache ab, uns so zu fühlen, wie wir uns fühlen, ohne zu hinterfragen, wieso wir uns so fühlen. Wenn wir uns aber mit unseren Gefühlen auseinandersetzen, erlangen wir Macht über sie, so der Dalai Lama. Wir sind unseren Gefühlen ausgeliefert, denn schließlich können wir uns nicht aussuchen, was wir wann fühlen. Und genau hier setzt der Atlas an: Er soll uns helfen zu verstehen, wie unsere Emotionen und Gefühle unser Leben beeinflussen.

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Warum ‚Atlas der Gefühle‘? „Wenn wir in eine neue Welt aufbrechen wollen, brauchen wir eine Karte, um dorthin zu kommen“, zitiert die Seite das tibetische Oberhaupt. An diesem Projekt haben der Dalai Lama, der bekannte US-Psychologe Paul Ekman, die Hollywood-Produktionsfirma PIXAR sowie weitere Datenvisualierungsfirmen mitgearbeitet. Ein großes Projekt ist es auf alle Fälle, online ist die Seite auch schon (http://atlasofemotions.com/), allerdings noch nicht ganz fertig. Dazu hat der Dalai Lama natürlich auch die passende Weisheit parat:


„Die Dinge laufen nun einmal nicht so, wie wir uns das vorstellen.“

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