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Was wir sonst noch über Ärger wissen sollten? Der Soziologe Dr. Anselm Eder gibt uns einige Facts uns Basics zu dem Thema. Humor ist sicherlich immer hilfreich, wenn unerwartete Herausforderungen eintreten.

FACTS und BASICS zum Umgang mit Ärger.
Ärger ensteht immer als Kontrasterlebnis zwischen Erwartung und unerwünschter Wirklichkeit. Und ist für gewöhnlich selbst gemacht, was in der Formulierung "Ich ärger mich" ganz eindeutig zum Ausdruck kommt.

Ärger tritt zumeist dann auf, wenn eine menschliche Interaktion
1. nicht das erwartete Ergebnis erbringt, und
2. das tatsächliche Ergebnis nicht verwertbar ist, jedoch
3. eine Verwertung des Ergebnisses dringend notwendig und/oder erwünscht ist.

Hier ein Beispiel:
A zu B: „Wo geht es hier zum Bahnhof?“
B zu A: „Sie sind mir so sympathisch – wollen wir was trinken gehen?“

1. Trifft zu. Die Antwort war nach dieser Frage kaum erwartbar.
2. Trifft zu oder auch nicht, je nachdem, ob die Sympathie auf Gegenseitigkeit beruht, und
3. trifft dann zu, wenn A einen Zug erreichen möchte, dann nicht, wenn A die Architektur des Bahnhofs betrachten möchte.

Dementsprechend kann die obige Interaktion durchaus Ärger verursachen, oder eben auch nicht, eventuell sogar freudige Überraschung.

Das langfristige Projekt zum Umgang mit – oder zur Vermeidung von – Ärger beinhaltet folgende Übungsziele:

1. Lernen Sie, sich über Unerwartetes zu freuen.
2. Lernen Sie, unerwartete Reaktionen auch dann zu verwerten, wenn sie Ihren augenblicklichen Zielen nicht dienlich sind.
3. Vermeiden Sie Zeitdruck.

Zusammengestellt von Dr. Anselm Eder. Wenn Sie weiterlesen wollen, finden Sie den gesamten Artikel hier.

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