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Schöne und billige Möbel wünschen sich viele von uns. Doch an die Umwelt denken dabei weder Verbraucher noch die Möbelriesen. Genau hier strebt Ikea Veränderungen an und beginnt beim Verpackungsmaterial.


Seit 1943 gibt es Ikea nun schon – heute handelt es sich dabei um die größte Haushaltsmöbelmarke der Welt. Aus diesem Grund hat Ikea beschlossen, einen Schritt in Richtung Umweltbewusstsein zu machen, und setzt da an, wo es vermutlich am sinnvollsten ist: beim Verpackungsmaterial. Da ich selber schon öfter bei Ikea eingekauft habe, weiß ich, dass man, egal, was man kauft, mit Unmengen an Verpackungsmaterial dasteht, welches später ohne zu überlegen wieder entsorgt wird. Johanna Yarrow, die in Großbritannien für den Bereich ‚Nachhaltigkeit‘ zuständig ist, sagte im Interview mit dem Telegraph: „Ikea arbeitet daran, Schritt für Schritt weniger Müll zu produzieren.“

 

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Doch wie will der Möbelriese das anstellen? Ganz einfach: Mithilfe eines Start-ups aus den USA. Die Styroporverpackungen sollen nach und nach durch abbaubares Material aus Pilzkulturen ersetzt werden. Das klingt zunächst ein wenig verrückt. Doch Styropor ist alles andere als umweltfreundlich, ganz im Gegensatz zu dem sogenannten ‚Myco Foam‘ (Pilzschaum). Dieser wird aus landwirtschaftlichen Abfällen gezüchtet und kann genauso leicht abgebaut werden, wie er hergestellt wird.
Das Start-up-Unternehmen aus New York arbeitet nicht nur mit Ikea zusammen, mittlerweile baut es auch Surfbretter und sogar Häuser.

Natürlich sind wir noch lange nicht am Ziel angekommen, doch es ist der erste Schritt in die richtige Richtung.

Kommentare  
# Dagmar Kotzian 2016-03-15 08:10
Finde ich sehr gut
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# Rico 2018-11-15 09:04
Hat sich in diesem Bereich denn zwischenzeitlich noch mehr getan ? (https://www.finanznachrichten.de/nachrichten-aktien/ikea.htm)
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