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6.40 Uhr – Weckerläuten, aufstehen, Katzenwäsche, anziehen, die erste scheußliche, aber so gesunde Medizin des Tages schlucken, Yoga-Matte unter den Arm und hinaus in den dunklen, frühen Morgen, Direktion Yoga-Halle.


Feuchte, frische, herrlich warme Meeresluft, tropische Gerüche, der Mond leuchtet den Weg aus, schön ist das Leben, schön, schön. Schweigen, Gleichgesinnte auf dem Weg zur offenen Yoga-Halle, still die Matten ausrollen, überall stehen Öllämpchen auf dem Boden, hinlegen, Savasana!

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6.00 Uhr – Om singt der Yoga-Lehrer und die erste halbe Stunde, solange es noch dunkel ist, machen wir Pranayama, also Atemübungen, dann mit der aufgehenden Sonne surya namaskar, den Sonnengruß. Beim Vrikshasana, dem einbeinigen Baum, sollen wir einen Punkt vor uns fixieren. Vor mir eine Palme, in deren Mitte ich mich hineinvertiefe, stehe einbeinig da, gefühlte zehn Minuten lang.
Dann alle möglichen Asanas: Katze, Hund, Kobra, Dreieck, Krieger und so fort und so fort.

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7.20 Uhr – endlich das erlösende Sawasana, die Schlussentspannung, danach ein wenig chanten, dann sagt der Lehrer: „Namaste und have a wonderful day.“

Ja, das haben wir, hier im Süden Sri Lankas mit Ayurveda und Yoga. Wir gehen ins Meer schwimmen, Singhalesen winken uns zu, ein Traum, welch ein Luxus, welch eine Gnade! Dankbarkeit ist da, was für ein schönes Leben! Jetzt, heute, hier!

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