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Der Klimadienst der Europäischen Union teilte mit, dass der diesjährige Jänner, seit Messbeginn, der wärmste war. Schnee, Eis und Kälte gab es in diesem Winter kaum.

Kalte, klare Luft, die Schneedecke knirscht unter den Füßen und die Natur liegt vergraben im tiefen Winterschlaf. Nie hätte ich gedacht, dass ich solche Tage vermissen könnte, da ich mich eigentlich als Sommermensch bezeichnen würde. Aber ganz ehrlich, einmal im Jahr ist es schon wunderbar dick eingepackt durch den Schnee zu stapfen, die weiße Pracht zu bewundern und die frische Luft in der Lunge zu spüren. Es hat etwas zutiefst beruhigendes, eine unberührte Schneelandschaft anzusehen.

Winter

Doch dieser Winter ist sowohl in Deutschland, als auch in Österreich ein Rekordwinter, denn es war und ist rekordverdächtig warm. Wissenschaftler setzen dies mit dem Klimawandel in Verbindung. Meistens ist es um diese Jahreszeit in unseren Breiten am kältesten, doch dieses Jahr scheint man wenig davon zu merken. Die Sonnenstrahlen und die Wärme tun zwar vielen Menschen gut, aber das milde Wetter bringt in der Natur einiges durcheinander. Die Pflanzen, die Wildtiere und auch schon manch Allergiker bekommen es zu spüren. Es wurden schon die ersten Hasenbabies gesichtet, die Frühblüher sprießen  schon - in den Gärten wachsen die Schneeglöckchen und Krokusse. Auffallend ist auch, dass der Hasel etwa einen Monat früher dran und schon blühbereit ist.

Nicht nur in Europa spielen die Jahreszeiten verrückt. In der Antarktis wurden am 6. Februar 18,3 Grad gemessen, während es in Rom lediglich 10,8 Grad hatte. Obwohl sich momentan unsere Südhalbkugel im Sommer befindet, bleiben die Temperaturen in der Antarktis normalerweise im niedrigen, einstelligen Bereich.

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