Bei dieser Übung geht es darum, auch Bekanntes und Gewohntes mit neuen Augen zu betrachten, sei es nur eine Kleinigkeit wie Wäsche waschen oder den Hund ausführen. Entdecke deine Routine und dein persönliches Umfeld neu und schenke diesen wieder mehr Aufmerksamkeit.

Achte einen Tag lang auf alle Gerüche, die dich umgeben, wenn du spazieren gehst. Wie riechen Regen und Wind? Hat der Sonnenschein einen bestimmten Geruch? Du kannst auch Gewürze und Öle mit verschiedenen Erinnerungen, die du vielleicht damit verbindest, austesten. Stell dir die Frage, was Gerüche bei dir auslösen, und schreibe dies auf.

Jeden Tag nimmst du dir ein wenig Zeit, um ein Selbstporträt zu zeichnen/malen. Fange an, dein Gesicht mit der einen Hand zu ertasten, und beginne mit der anderen, dich selbst du zeichnen. Was siehst du am Ende der Woche? Es wird eine Möglichkeit für dich sein, herauszufinden, wer und wie du bist und wie sich deine Wahrnehmung gefärbt hat.

Negative Energien können den Alltag erheblich erschweren und für ein Ungleichgewicht sorgen. Oft greifen wir diese Energien und Gefühle von Mitmenschen auf. Um diese wieder loszuwerden, setze dich auf den Boden. Erkenne die negative Energie in dir. Mit einem tiefen Atemzug nimmst du sie auf und gibst sie beim Ausatmen direkt wieder ab.

Wann hast du das letzte Mal einer Person gedankt? Ihr gesagt, wie wichtig sie dir ist und dein Leben bereichert? Nimm dir diese Woche Zeit, den Menschen in deinem Leben zu danken.

Morgens die ersten Minuten nach dem Aufwachen noch einige Minuten mit offenen Augen liegenbleiben. Schau nicht aufs Handy. Werde Dir des Wachseins bewusst und spüre deine Atmung. Bereite dich darauf vor, den Erfahrungen des Tages mit Achtsamkeit zu begegnen.

Wir alle sind mehr oder weniger schutzbedürftig und suchen Geborgenheit und Harmonie. Fokussiere diese Woche so oft wie möglich in die Mitte deiner Brust und stelle dir vor, du bist genau hier, in deinem Herzen, zu Hause.

Prüfe all dein Handeln. Stelle dir diese Woche jeden Tag die Frage „Lebe ich ein ethisch vertretbares Leben?“ und beantworte sie abends, bevor du zu Bett gehst.

Wir erleben uns oft als Opfer und sind dabei doch auch Täter. Das ist nicht leicht zu erkennen. Beschreibe für dich eine oder mehrere konkrete Lebenssituationen, in denen du dich als Opfer erlebst.

Nimm dir 20 bis 30 Minuten Zeit. Setze dich hin wie zur Meditation und stelle dir innerlich folgende Fragen: Was ist gegenwärtig mein größtes Problem?

Nimm eine aufrechte Sitzhaltung ein und richte deine Aufmerksamkeit auf den Körper. Wandere mit dem Geist von unten nach oben durch deinen gesamten Körper.

Viele Menschen assoziieren Meditation mit einer regungslosen Körperhaltung. Doch das muss nicht sein. Bewegte Meditationsformen können manchmal ein Spüren von Körperenergien erleichtern.

Bei der Kontemplation betrachtet man einen geistigen Gegenstand. Das kann ein Problem sein, das auftaucht, wie ein Gefühl der Eifersucht oder des Ärgers.

Wir alle sind mehr oder weniger schutzbedürftig und suchen Geborgenheit und Harmonie. Fokussiere diese Woche so oft wie möglich in die Mitte deiner Brust und stelle dir vor, du bist genau hier, in deinem Herzen, zu Hause.

Die Kraft der Gedanken erkennen, das ist doch esoterischer Unfug, oder? Jeder Mensch ebnet ununterbrochen seinen Weg durch fortwährende Selbstsuggestionen in die eine oder andere Richtung, ob er sich dessen nun bewusst ist oder nicht.

Mitunter gelingt es uns, negative Emotionen wie Ärger oder Traurigkeit zu erkennen und zu kontrollieren. Darüber hinaus positive Gefühle zu kultivieren ist aber für viele Menschen angstbesetzt.

Hilfe, ich stagniere! Im Job, in der Beziehung, du kommst nicht weiter, so sehr du es auch versuchst? Nimm dir eine kreative Pause und tanke Inspiration!

Nimm dir diese Woche vor, für einen definierten Zeitraum – eine Stunde oder einen Tag lang – nicht zu telefonieren, nicht im Internet zu surfen und kein TV zu schauen, und halte den Vorsatz ein.

Vereinbare mit einem Familienmitglied oder einem Bekannten, diese Woche täglich eine ‚Top 3‘-SMS zu wechseln: Frage deinen Übungspartner per SMS nach den drei wertvollsten Erfahrungen und Erlebnissen des Tages.

Die Natur bietet unzählige Gelegenheiten, Achtsamkeit auf wunderbare und schöne Weise zu üben. Gehe diese Woche durch ein trockenes Flussbett oder auf einem steinigen Waldwanderweg spazieren.

Die meisten Menschen sind visuelle Typen, dennoch vergessen wir, mit offenen Augen durchs Leben zu gehen. Nimm diese Woche die Bilder und Eindrücke deiner Umgebung achtsam wahr.

Lenke diese Woche deine Aufmerksamkeit auf den Geschmacksinn. Das funktioniert besonders gut beim achtsamen Essen, aber auch in beliebigen anderen Situationen kannst du dich aufs Schmecken besinnen.

Die ‚Übung der Woche’ soll zur Inspiration und Motivation für die eigene Achtsamkeitspraxis dienen. Ein Austausch über persönliche Erfahrungen und auftauchende Fragen ist empfehlenswert.

Übe Achtsamkeit beim Verlassen deiner Wohnung. Suchst du wie wild den Schlüssel oder hängt er geordnet an der gewünschten Stelle? Verlässt du das Haus bereits gehetzt und in Eile? Halte einen Moment lang inne.

Nutze die morgendliche Routine als Achtsamkeitspraxis! Ob sanftes Vogelgezwitscher oder dröhnender Wecker: ein neuer Tag hat begonnen. Aus dem Bett, ab zur Toilette und ins Bad. Der erste Blick in den Spiegel und die ersten bewertenden Gedanken gehen los: „Mensch, wie sehe ich denn aus!“, „Ich muss endlich mehr Sport machen“.