Der Buddhismus wird vielfach mit der Vorstellung in Verbindung gebracht, dass ein unerbittliches Karmagesetz das Leben und Sterben über den Tod hinaus regiert: Die vollbrachten Taten erzeugen durch ihre moralische Qualität ein ‚Karma', das in einem späteren Leben ‚reift' und zu einem neuen Körper in neuen Situationen führt. Was darin dann erlebt wird, ist verursacht durch vergangene Taten.

Das Sanskrit-Wort maitrī (Pali: metta) heißt wörtlich ‚Freundschaft', auch ‚Freundlichkeit, Wohlwollen, Liebe'. Maitrī als Qualität von Yoga ist die emotionale Seite der zuvor beschriebenen Aspekte Prajñā und Smŗti, denn Erkenntnis ohne Freundlichkeit bleibt herzlos und Freundschaft ohne Verständnis oberflächlich – genau dasselbe gilt für Achtsamkeit.

Bhikkhu Olande Ananda, auch ‚der holländische Ananda' genannt, über sein Freiheitsgefühl, warum er die spirituelle Gemeinschaft sucht und wie er Brücken zwischen den verschiedenen buddhistischen Traditionen baut. Der in Holland geborene buddhistische Mönch Olande Ananda beeindruckt in Kursen und Vorträgen weltweit die Menschen durch seine humorvolle, unkomplizierte Art.

Steve und Rosemary Weissman sind die einzigen verheirateten Meditationslehrer des Theravada-Buddhismus, die weltweit immer gemeinsam unterrichten. Obwohl sie einen klaren, traditionellen Stil in ihren Retreats vermitteln, betonen sie die Wichtigkeit mitfühlenden und engagierten Handelns im täglichen Leben.

Die indische Lehre kann ein frisches erotisches Lüftchen ins Schlafzimmer bringen, versprechen herkömmliche Sexualratgeber. Nur wenige Menschen wissen aber, worum es sich bei Tantra genau handelt und was es bezwecken soll. Tantra jedenfalls kann sich positiv auf sämtliche Beziehungen im Leben auswirken.

Wie man von Körper und Bewegung in den Geist und die Spiritualität kommt. Der Daishin-Zen-Weg mit seinen drei Übungspfeilern zeigt, wie wir unsere in Meditation, Yoga-Asana-Training oder Sport gewonnenen Erfahrungen für einen erfüllten Weg in uns selbst und unsere Welt nutzen können.

Die spirituelle Suche wird meist als Weg zu sich selbst oder als Weg zu Gott gesehen. Als ich mich auf den ‚Weg' machte, war mir das zu diesem Zeitpunkt gar nicht klar. Erst im Rückblick ist es erkennbar, wann ich die ersten Schritte gegangen bin.

Prinz Siddhartha war schon ein erwachsener Mann, als er entschied, die fürstlichen Paläste seines Vaters zu verlassen, um eine persönliche Reise mit ungewissem Ausgang anzutreten: Es war eine legendäre spirituelle Suche, in deren Verlauf aus Siddhartha ein Buddha wurde.

Der Frage „Wer bin ich seelenloses Wesen?" wird in einem der reizvollsten Werke der buddhistischen Literatur nachgegangen – dem Milindapañha. Das Werk gibt einen Dialog zwischen dem griechischen König Menander und dem buddhistischen Mönch Nāgasena wieder.

Innerhalb der plastischen Buddha-Ikonografie begegnet uns eine breite Palette an Darstellungsvarianten. Wie kam es zu dieser Vielfalt und welche Bedeutungen stecken dahinter?

Nach Ansicht von Philosophen, Psychologen, Soziologen und neuerdings auch von Neurowissenschaftlern ist die wichtigste Frage, die sich Menschen stellen, die nach dem ‚Wer bin ich?'. Sie wird in Wissenschaftskreisen auch Identitätsfrage genannt.