Prinz Siddhartha war schon ein erwachsener Mann, als er entschied, die fürstlichen Paläste seines Vaters zu verlassen, um eine persönliche Reise mit ungewissem Ausgang anzutreten: Es war eine legendäre spirituelle Suche, in deren Verlauf aus Siddhartha ein Buddha wurde.

Der Frage „Wer bin ich seelenloses Wesen?" wird in einem der reizvollsten Werke der buddhistischen Literatur nachgegangen – dem Milindapañha. Das Werk gibt einen Dialog zwischen dem griechischen König Menander und dem buddhistischen Mönch Nāgasena wieder.

Wir besitzen ein Wunder und dieses Wunder heißt ‚Körper'. Doch ohne unser Zutun funktionieren die komplexen Vorgänge in unserem Inneren auf Dauer nicht. Selbst der historische Buddha hat sich von der körperfeindlichen Askese als spiritueller Praxis abgewandt.

Wer sich Zeit nimmt, 21 Tage oder mehr zu gehen, zu pilgern, wird an sich selber wesentliche Veränderungen erleben. Wohltuend, befreiend, vertiefend. Pilgern gibt der Seele Luft zum Durchatmen, ist befreiend und vertiefend zugleich. Wo der Weg zum Ziel wird.

Innerhalb der plastischen Buddha-Ikonografie begegnet uns eine breite Palette an Darstellungsvarianten. Wie kam es zu dieser Vielfalt und welche Bedeutungen stecken dahinter?

Die Einsichtsmeditation ist eine beliebte Meditationsform, die sich auf die ursprünglichen Lehren des Buddha bezieht. Was sind die wichtigsten Kennzeichen dieser zeitlosen Meditation, wenn sie in unserer westlichen Kultur erfolgreich praktiziert wird?

Der Hinduismus blickt auf eine Tradition von etwa 5.000 Jahren zurück. Von Anfang an ist dabei Meditation im Sinne der Sammlung des Geistes eine zentrale Praxis. Bereits in der um 1900 vor Christus untergegangenen Industalkultur findet sich die Darstellung einer Gestalt im Yoga-Sitz.

Welche Vor- und Nachteile hat es für die Lehre Buddhas, dass dieser Mönchs- und Nonnenorden gegründet wurde? Es wäre irrig zu glauben, zu Buddhas Lebzeiten wäre der buddhistische Orden eine heile Welt gewesen.

Nach Ansicht von Philosophen, Psychologen, Soziologen und neuerdings auch von Neurowissenschaftlern ist die wichtigste Frage, die sich Menschen stellen, die nach dem ‚Wer bin ich?'. Sie wird in Wissenschaftskreisen auch Identitätsfrage genannt.

Wann und wie der historische Buddha lebte, interessiert viele Buddhisten. Was wir glauben zu wissen und welche Quellen und Interpretationen wir wirklich zur Verfügung haben. Hauptquelle für eine Biografie Buddhas sind die Überlieferungen in unterschiedlichen Sprachen.