Ist die pessimistische Weltsicht eines Depressiven der buddhistischen Weltsicht zu ähnlich und deshalb nicht als Heilsweg geeignet? Randbemerkungen von Alois Payer.

Immer mehr Menschen lassen sich beim Chirurgen Gesicht und Körper optimieren. Die Sehnsucht nach einem glücklichen und zufriedenen Leben ist ein oft genannter Grund für derartige Eingriffe. Doch kann das zum Ziel führen?

Lange Zeit wurde die Wissenschaft und Forschung über Sexualität unterdrückt. Die Kulturgeschichte hilft uns nicht unbedingt beim Verständnis der Sexualität. Wie Evolutionsbiologen den Sinn des Liebeslebens erklären.

„Einst sagte ein Mönch: ‚Wie benommen, o Herr, ist mir mein Körper, ich habe die Richtung verloren, die Dinge werden mir nicht klar, Starrheit und Mattigkeit halten meinen Geist gefangen, und ohne Begeisterung führe ich das Mönchsleben; auch Zweifel habe ich hinsichtlich der Lehre.'

Mitfreude ist ein zentraler Begriff der buddhistischen Geistesschulung und Ethik.

sabbe sattā mā laddha-sampattito vigacchantu
"Mögen alle Wesen erlangtes Wohlergehen nicht verlieren."

"Merke: Buddha hat den leidenden, bei ihm Rat suchenden Menschen nicht die ‚Vier Edlen Wahrheiten' um die Ohren geknallt." – So endete im letzten Heft der erste Teil der Betrachtungen über die Zuflucht zur Lehre Buddhas. Wie ist Buddha aber dann bei der Vermittlung seiner Lehre vorgegangen?

Zwischen ‚Heil' und ‚Spiritualität' wird oft ein Zusammenhang hergestellt und die Erwartungshaltungen sind hoch. Doch wo genau kann uns dieses versprochene ‚Heil' begegnen? Unter Spiritualität verstehe ich den bewussten Umgang des Bewusstseins mit sich selbst.

Prinz Siddhartha war schon ein erwachsener Mann, als er entschied, die fürstlichen Paläste seines Vaters zu verlassen, um eine persönliche Reise mit ungewissem Ausgang anzutreten: Es war eine legendäre spirituelle Suche, in deren Verlauf aus Siddhartha ein Buddha wurde.

Der Frage „Wer bin ich seelenloses Wesen?" wird in einem der reizvollsten Werke der buddhistischen Literatur nachgegangen – dem Milindapañha. Das Werk gibt einen Dialog zwischen dem griechischen König Menander und dem buddhistischen Mönch Nāgasena wieder.

Im Jahr 1960 reichte Ian Stevenson, Mediziner und Leiter der psychiatrischen Abteilung der Universität von Virginia, einen Essay mit dem Titel ‚Beweis für das Überleben durch behauptete Erinnerungen an frühere Inkarnationen' bei der American Society for Psychical Research ein. Eine Gratwanderung zwischen Naturwissenschaft und Spiritualität.

Der deutsche Psychiater und Psychotherapeut Mathias Berger über die Ursachen der Depression und die sinnvollen Möglichkeiten der Behandlung.

„Ich glaube nur etwas, das schwarz auf weiß geschrieben steht“, sagen viele Menschen. So auch die Mutter von Paul, eines Journalisten. Wenn er mit ihr diskutierte, hatte sie 100 Bedenken. Schrieb er hingegen die gleiche Meinung in einem Artikel, dann glaubte sie ihm.

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Wer glaubt, dass Meditation nur im Lotussitz glückt, irrt. Ob beim Laufen, Gehen oder Tanzen: Es gibt verschiedene Möglichkeiten, um in die spirituelle Welt einzutauchen. Ständige Erreichbarkeit im Job, E-Mails müssen so schnell wie möglich beantwortet werden – der Dauerblick auf das Smartphone gehört für viele zum Alltag.

Die Meditationslehrerin Hildegard Huber leitet seit 2006 das Vipassana-Meditationszentrum im bayrischen Sonnenthal. Für ihre Verdienste in der buddhistischen Lehre bekam sie am 15. Mai dieses Jahres den ‚Annual Benefactor of Buddhism Award for teaching Buddhism and Vipassana Meditation' in Chiang Mai, Thailand, verliehen. Nur selten erhalten ausländische Lehrer diese Auszeichnung. Wie es dazu kam, dass sie ihr Leben der Lehre Buddhas widmete, und wie sie diesen Weg konsequent lebt.

Ein Besuch im Krankenhaus ist nicht immer einfach. Kann die buddhistische Meditation im Umgang mit einem geliebten kranken Menschen helfen? Als ich das Krankenhaus durch die große Drehtür betrat, fiel mir ein junges Paar auf, das im selben Moment die Klinik verließ. Ein entzückendes Neugeborenes schlief im Arm des stolzen Vaters.

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Jack Kornfield zählt zu den wichtigsten buddhistischen Lehrern der Theravada-Tradition. Der 67-jährige Amerikaner verbrachte viele Jahre in asiatischen Klöstern und gründete schließlich das Spirit Rock Meditation Center in Kalifornien. Seit den 1960er Jahren arbeitet er erfolgreich daran, die Dharma-Lehre westlichen Menschen zugänglich zu machen.

Priester, Armenhelfer und Bettelpfarrer – Pfarrer Wolfgang Pucher ist zur Ikone einer neuen, humanitäreren Kirche geworden. Das von ihm gegründete ‚VinziWerk' hat sich zu einem Imperium der Menschlichkeit entwickelt. Über seinen Dienst aus Nächstenliebe und seine Berührungspunkte mit dem Buddhismus.

Der Verfassungsgerichtshof hat in Österreich ein Fehlurteil gesprochen. Er lässt die Bundespräsidentenwahl, bei der es ausschließlich Formfehler gegeben hat, welche das Ergebnis der Wahl nicht beeinträchtigt haben, wiederholen.

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